Wolfsburg nach der Niederlage
VfL-Coach Augenthaler: "Es ist bitter"

Nach der herben 0:4-Pleite bei Bundesligist Bayer Leverkusen am vergangenen Mittwoch herrscht beim VfL Wolfsburg große Ratlosigkeit. Die zu Saisonbeginn hochgesteckten Ziele sind nicht zuletzt durch die Niederlage in weite Ferne gerückt. VfL-Coach Klaus Augenthaler zeigte sich nach der deutlichen Schlappe bei seinem Ex-Klub enttäuscht.

Frage: "Wie erklären Sie sich die 0:4-Niederlage des VfL Wolfsburg bei ihrer Rückkehr an Ihre alte Wirkungsstätte in Leverkusen?"

Klaus Augenthaler: "Es ist bitter, wenn man verliert und vor allem, wenn man 0:4 in Leverkusen verliert. Ich bin gern zurückgekommen - nur das Spiel von uns war nicht so toll."

Frage: "Am vergangenen Sonntag feierten Sie mit dem VfL nach einer beeindruckenden Leistung den ersten Sieg mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Und dann so eine Demütigung bei ihrem Ex-Verein...

Augenthaler: "Im Grunde genommen hätte ich nach zehn Minuten eine Auszeit nehmen oder acht oder neun Spieler auswechseln müssen. Wir hatten zuviel Angst und Respekt, haben einfach nicht dagegen gehalten und waren nicht aggressiv genug. Nach der Pause war spätestens nach dem 2:0 nichts mehr drin für uns."

Frage: "Miroslav Karhan haben Sie schon schon nach 38 Minuten vom Platz geholt. Warum?"

Augenthaler: "Er hat in den ersten 15 Minuten vier Fehlpässe gespielt und entscheidende Fehler gemacht. Deshalb habe ich Pablo Thiam eingewechselt."

Frage: "Wolfsburg kassierte die sechste Auswärts-Niederlage in Folge mit 6:22 Toren, und Torhüter Simon Jentzsch sprach nach der Pleite in Leverkusen von einer Katastrophe. Wie wollen Sie den VfL auf Kurs bringen?"

Augenthaler: "Ich kann nicht Hand auflegen, kann auch nicht zaubern. Ergebnisse wie das 1:6 in Bremen oder das 1:5 in Mainz kommen nicht von Ungefähr. Ich weiß, dass viel Arbeit vor uns liegt."

Frage: "Der VfL Wolfsburg, mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, belegt mit 21 Punkten nur den 13. Platz. Schauen Sie nach dem Debakel in Leverkusen nach unten?"

Augenthaler: "Nein, wir schauen nach vorne, auf das Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC Berlin. Da werden die Karten neu gemischt."

© SID

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