Wortmann setzt WM-Elf ein Denkmal
Die Party geht im Kino weiter

Noch einmal das Kribbeln vor dem ersten Anstoß der Fußball-Weltmeisterschaft spüren, noch einmal in den Freudentaumel nach dem erlösenden Tor gegen Polen eintauchen, noch einmal Rotz und Wasser heulen über das unglückliche Aus im Halbfinale gegen Italien. Drei Monate nach der gigantischen Fußball-Party zwischen Brandenburger Tor, Hamburger Heiligengeistfeld und Stuttgarter Schlossplatz kommt Sönke Wortmanns Dokumentarfilm „Deutschland. Ein Sommermärchen“ am 5. Oktober in die Kinos. Bereits am 3. Oktober ist in Berlin Premiere.

HB HAMBURG. Blickt man zurück, erscheint es einem tatsächlich wie ein Märchen: Fast vier Wochen Dauer-Euphorie, Freundlichkeit, Gemeinschaftsgefühl, traumhaftes Wetter. Die Fußball- Weltmeisterschaft 2006 war ein unvergessliches, magisches Ereignis. Mit „Deutschland. Ein Sommermärchen“ hat Wortmann der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nun ein Denkmal gesetzt: Witzig, liebevoll und spannend hat er das Team von Jürgen Klinsmann während der WM porträtiert. Der Film ruft die Emotionen und Erinnerungen noch einmal wach, die glücklichen ebenso wie die traurigen Momente.

Wer sonst, wenn nicht Wortmann sollte so ein Dokument schaffen: Selbst einst Fußballprofi sowie Schöpfer des legendären Fußballfilms „Das Wunder von Bern“ war er nun bei der WM 2006 hautnah dabei. Für sein Porträt, dessen Vorbild der Dokumentarfilm „Les Yeux dans les Bleus“ über die französische Nationalelf auf ihrem Weg zum WM-Titel 1998 war, folgte Wortmann mit der Kamera den Spielern überall hin, sechs bis acht Stunden täglich: in die Kabine, ins Schlafzimmer, vor die Autogrammjägerinnen, auf die Massagebank.

Mit seiner Kamera und der von Kameramann Frank Griebe sind dabei insgesamt hundert Stunden Filmmaterial zusammengekommen. Wie ein „Tierfilmer“ habe er gearbeitet, beschrieb Wortmann bei einer Voraufführung des Films sein „langsames Anschleichen an diese Spezies“ Nationalspieler. Herausgekommen ist ein Filmdokument mit neuen Bilder und skurrilen Details.

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