Zahl der Basisportfolios von 525 990 auf 532 981 gestiegen: Brasilien bleibt das Maß der Dinge

Zahl der Basisportfolios von 525 990 auf 532 981 gestiegen
Brasilien bleibt das Maß der Dinge

Die Spannung an der WM-Börse steigt, je näher der Anpfiff des Eröffnungsspiels in der Münchener Allianz-Arena rückt. Während Brasilien bei den Anlegern seine Position als Topfavorit auf den Titel festigte, gaben die Kurse der afrikanischen Teams zum Teil kräftig nach.

DÜSSELDORF. Auf seiner Tour durch Südamerika hat Franz Beckenbauer, Chef-Organisator der WM und deutscher Fußball-Held, die Namen seiner Favoriten auf den WM-Titel kundgetan. Ganz oben auf des Kaisers Zettel stehen - wen wundert es - die Brasilianer. Auch bei den WM-Börsianern liegt die Aktie der Südamerikaner hoch im Kurs. 1,63 Prozent legte der Mittelkurs, der jeweils um 11 Uhr festgestellt wird, der Papiere im Wochenvergleich auf nunmehr 33,08 WMark zu. Alles andere als eine Finalteilnahme im Juli wäre eine echte Überraschung.

Der letzte offizielle Härtetest für das Team von Carlos Alberto Parreira steht am 1.März in Moskau gegen die russische Elf auf dem Programm. Fehlen wir der Selecao Cafu, der nach wie vor an einer Knieverletzung laboriert. Schlechte Karten auf einen Platz im WM-Kader der Brasilianer hat zurzeit Gilberto von Hertha BSC Berlin. Lange Zeit war der Allrounder als Vertreter von Roberto Carlos im Team gesetzt. Parreira bevorzugte zuletzt für die Position auf der linken Abwehrseite aber Gustavo Nery, der vergangene Saison ein kurzes Gastspiel bei Werder Bremen gab und nach nur wenigen Monaten die Hansestadt wieder Richtung Brasilien verließ.

Schärfste Widersacher des Teams vom Zuckerhut sind, betrachtet man das Anlageverhalten der WM-Börsianer, die Deutschen. Im Wochenvergleich stagnierten die Papiere der Gastgeber-Elf jedoch bei rund 28,70 WMark. Die geringen Kursausschläge hängen möglicherweise mit dem am vergangenen Freitag neu eingerichteten Marktsegment, in dem Aktien zum Ausgang des Freundschaftsspiels Deutschland gegen die Italiener am 1.März gehandelt werden, zusammen. Die Aktionäre der "Deutschland-AG" haben deshalb vermutlich verstärkt in diesen Markt investiert - rund 300 000 Aktien wurden dort in den vergangenen Tagen gehandelt. Interessanterweise räumen die Investoren den Italienern die besseren Chancen für den Ausgang des Testspiels ein. Die Aktie "Italien gewinnt" notierte im Mittel bei rund 3,50 WMark. Der Wert "Deutschland gewinnt" kostete hingegen nur knapp 3,20 WMark. Interessant in diesem Zusammenhang: Obwohl viel Liquidität in das neue Marktsegment floss - bis Donnerstagmittag waren 696 601 Basisportfolios im Wert von jeweils 10 WMark oder 2 089 803 Aktien auf dem Markt - wuchs auch das Kapitalvolumen auf dem Hauptmarkt weiter auf 17.055.392 von 16.831.680 in der Vorwoche an. Die Marktkapitalisierung auf dem Hauptmarkt liegt damit bei insgesamt 6 242 273 472 WMark, zusammen mit dem Kapital im neuen Marktsegment sind die Anleger damit mit rund 6 249 Billionen WMarkinvestiert.

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