Fußball
Zwanziger "überglücklich" und "emotional berührt"

Nach dem EM-Titel der deutschen Fußball-Frauen freut sich DFB-Präsident Theo Zwanziger ganz besonders über den Erfolg der Mannschaft. "Ich bin stolz auf das Team. Der Erfolg wird dem ganzen deutschen Fußball gut tun."

Theo Zwanziger ist nach dem EM-Triumph der deutschen Fußball-Frauen voll des Lobes über den Auftritt der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dabei schaut der DFB-Präsident auch auf die Zeit nach dem Abschied von Trainerin Tina Theune-Meyer. "Ich habe mich vor allen Dingen für Tina Theune-Meyer gefreut. Es ist schön, dass sie nicht als Vize-Europameisterin abtreten muss."

Frage:"Sie haben den EM-Sieg der deutschen Fußballerinnen live auf der Tribüne in Blackburn miterlebt. Wie groß war Ihre Nervosität?"

Theo Zwanziger:"Ich bin überglücklich und stolz auf diese Mannschaft. Der Sieg hat mich emotional ungeheuer berührt. Er wird dem ganzen deutschen Fußball gut tun. Ich habe mich vor allen Dingen für Tina Theune-Meyer gefreut. Es ist schön, dass sie nicht als Vize-Europameister aufhören muss."

Frage:"Wie sehr berührt Sie der Abschied von Tina Theune-Meyer?"

Zwanziger:"Wir verlieren eine große Trainerin, aber gewinnen eine großartige Frau im DFB-Team. Gott sei Dank ist es kein richtiger Abschied, denn sie wird uns ja erhalten bleiben. Sie wird eine wichtige Aufgabe übernehmen und die Entwicklung des Frauen- und des Mädchenfußballs vorantreiben."

Frage:"Die Fußstapfen, die Theune-Meyer hinterlässt, sind groß. Was stimmt Sie optimistisch, dass Silvia Neid als Nachfolgerin die Erfolge fortführen kann?"

Zwanziger:"Ich werde Silvia nicht an den Erfolgen messen, sondern auch daran, was wir in der Breite erreichen können. Sie ist kein Abbild von Theune-Meyer und hat ihre eigene Art. Das ist wichtig und notwendig. Ich bin ganz sicher, dass sie die richtige Bundestrainerin ist."

Frage:"Welche Chancen sehen Sie nach dem Gewinn der Europameisterschaft in punkto Vermarktung ?"

Zwanziger:"Die Spitze muss breiter und die Bundesliga attraktiver werden. Politik und die Gesellschaft müssen aufmerksam gemacht werden, was sich hier entwickeln kann. Wir müssen mehr Mädchen zum Fußball bringen, sportbetontere Schulen wären wünschenswert. Ich will den Anteil der Mädchen im DFB bis 2009/2 010 verdoppeln."

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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