Motorsport
Alfa-Pilot Giovanardi in Spa zum Sieger erklärt

Mit einigen Strafen hat der Automobil-Weltverband FIA auf die Skandalläufe der Tourenwagen-WM im belgischen Spa reagiert. Im 12. WM-Lauf wurde Fabrizio Giovanardi (Italien) im Alfa Romeo nachträglich zum Sieger erklärt.

Die beiden Skandalläufe zur Tourenwagen-WM im belgischen Spa hatten schwerwiegende Konsequenzen: Der Automobil-Weltverbandes FIA sprach sechs Stunden nach den Rennen eine Reihe von Strafen aus. Im zweiten Rennen des Tages, dem 12. WM-Lauf, wurde der Italiener Fabrizio Giovanardi im Alfa Romeo 156 nachträglich zum Sieger erklärt, weil BMW-Privatfahrer Stefano D´Aste eine Streckenabkürzung zu seinem Vorteil genutzt hatte. Gegen D´Aste (Italien), der den zweiten Lauf überraschend gewonnen hatte, verhängten die Rennkommissare drei Strafsekunden. Dadurch fiel D´Aste mit drei Tausendstelsekunden Rückstand Giovanardi auf Rang zwei zurück.

Farfus wird Platz vier aberkannt

Im ersten Rennen, dem 11. WM-Lauf, wurde Alfa-Werksfahrer Augusto Farfus aus Brasilien der vierte Platz aberkannt und völlig überraschend auch sein Widersacher Jörg Müller (Hückelhoven) bestraft. Farfus wurde wegen eines von ihm verschuldeten Unfalls disqualifiziert. Der drittplatzierte Müller, der zuvor selbst noch harte Konsequenzen für die überaus unfaire Fahrweise des Brasilianers gefordert hatte, durfte seinen dritten Rang zwar behalten, muss aber bei der nächsten Veranstaltung am 28. August in Oschersleben zehn Startplätze weiter hinten starten.

Durch die geänderten Ergebnisse hat BMW-Werksfahrer Dirk Müller aus Burbach, der das erste Rennen des Tages gewonnen hatte, in der WM-Tabelle nur noch vier Punkte Vorsprung vor Giovanardi (61:57).

© SID

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