Auf den Spuren Michael Schumachers

Vettel wechselt von Red Bull zu Ferrari

Sebastian Vettel wechselt von Red Bull zum Formel-1-Rennstall Ferrari. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Der vierfache Weltmeister beerbt dort Fernando Alonso.
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Vettel wechselt zu Ferrari

Abu DhabiDer vierfache Formel-Eins-Weltmeister Sebastian Vettel geht zu Ferrari. Der 27-Jährige habe einen Dreijahresvertrag unterschrieben und fahre ab 2015 als Nachfolger von Fernando Alonso für die Scuderia, teilte die Fiat -Tochter am Donnerstag mit. Im Moment ist der Rennfahrer aus dem hessischen Heppenheim noch beim Team Red Bull unter Vertrag.

Sein Kollege bei Ferrari wird der Finne Kimi Räikkönen, der sich mit den Italienern im Jahr 2007 den Weltmeister-Titel holte.

Die große Krise der Formel 1
Marussia F1 Team
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Am Wochenende findet in der Formel der Große Preis von Abu Dhabi statt. Zwei Teams sind akut in ihrer Existenz bedroht, Caterham und Marussia (Foto). Ihre Geldprobleme offenbaren grundsätzliche Probleme in der Formel 1. Denn: Viele Rennställe leben im Motorsport am Existenzminimum.

huGO-BildID: 33650555 (FILES) A picture taken on November 21, 2011 shows former F1 chief Max Mosley arriving to attend the Leveson Inquiry in central
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„Kein fairer Wettbewerb mehr“

Das sagt Max Mosley, ein Sportfunktionär aus Großbritannien. Er verweist dabei natürlich auf Caterham und Marussia, die nach ihren Insolvenzanträgen mehr denn je ums Überleben kämpfen. Und er befürchtet Schlimmes.

Quellen: dpa/sid

huGO-BildID: 39739263 Caterham's Swedish driver Marcus Ericsson drives during the inaugural Russian Formula 1 Grand Prix at the Sochi Autodrom i
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Es geht um die Mittel, die man in den Sport stecken kann: „Das große Problem ist, dass die großen Teams so viel mehr Geld haben als Teams wie Caterham und Marussia“, sagt der frühere Automobil-Weltverbandschef Max Mosley in einem Interview von BBC Radio 5. 

Bernie Ecclestone
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Wie können Teams in solche Schieflagen geraten? Versäumnisse im Management sind sicher ein Faktor. Die Formel 1 hat aber ein grundlegendes Problem: der Verteilungsschlüssel des Geldes. Und diesen gibt Chefvermarkter Bernie Ecclestone vor.

Bernie Ecclestone
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So gibt es je nach WM-Rang millionenschwere Prämien. Dem Fachmagazin „Auto, Motor und Sport“ zufolge gelten Ferrari, Red Bull, Mercedes, McLaren und Williams aber als „privilegierte Teams“, die unabhängig von der Platzierung Sonderzahlungen erhalten. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft im teuren Wagnis Formel 1 weit auseinander. Könnte es weitere Rennställe treffen?

Australia Formula One Grand Prix
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Für kleine Rennställe sei ein vorzeitiges Ende im Grunde unausweichlich, und die jüngsten Fälle „werden wohl nicht die letzten sein“, glaubt Mosley. 2009 war er mit einem Vorstoß für eine Budgetgrenze gescheitert, nachdem einige Teams mit der Gründung einer eigenen Rennserie drohten.

Jean Todt
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Auch Mosleys Nachfolger Jean Todt kämpft für eine Ausgabendeckelung. Doch Top-Rennställe wie Red Bull oder Ferrari gelten als scharfe Gegner eines Ausgabenlimits.

  • rtr
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