Motorsport
Brawn warnt vor "Chelsea der Formel 1"

Ferrari-Technikchef Ross Brawn hat sich kritisch über das Aufrüsten von Formel-1-Konkurrent Toyota geäußert. "Ich hoffe nicht, dass sie den gleichen Weg gehen wie der FC Chelsea im Fußball", sagte der Brite.

Mit der Investition von rund 50 Mill. Dolar für einen neuen Windkanal will Formel-1-Rennstall Toyota endlich zu den Spitzenteams aufschliessen. Doch Ferrari-Technikchef Ross Brawn betrachtet das Aufrüsten des Konkurrenten kritisch und hat das in Köln ansässige Team davor gewarnt, nicht zum FC Chelsea der Formel 1 zu werden. "Ich gönne Toyota jeden Erfolg, aber ich hoffe nicht, dass sie den gleichen Weg gehen wie der FC Chelsea im Fußball", sagte Brawn am Rande des Grand Prix von Brasilien: "Wir müssen aufpassen, dass bald nicht nur noch das Team mit dem größten Etat gewinnt."

Als Beispiel für die großen Anstrengungen bei Toyota führt Brawn den zweiten Windkanal an, den der Rennstall um die beiden Piloten Ralf Schumacher (Kerpen) und Jarno Trulli (Italien) für rund 50 Mill. Dollar plant: "Das Budget von Toyota stellt die Mittel aller anderen Teams in den Schatten."

Trotz einiger Rückschläge in der zweiten Saisonhälfte hält Brawn Toyota auch im kommenden Jahr für gefährlich. "Insgesamt haben sie eine positive Entwicklung zu verzeichnen", sagte der Brite: "Ich denke, sie sind weiter auf dem Weg nach vorn."

© SID

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