Motorsport
Cortese und Bradl überzeugen auf dem Sachsenring

Sandro Cortese als 14. und Stefan Bradl (16.) haben beim Großen Motorrad-Preis von Deutschland auf dem Sachsenring in der Klasse bis 125ccm für einen Achtungserfolg gesorgt. Der Sieg ging an den Finnen Mika Kallio.

Deutschlands Motorrad-Rennfahrer haben beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Dabei wussten besonders die beiden erst 15 Jahre alten Talente Sandro Cortese und Stefan Bradl zu überzeugen. Cortese (Erolzheim) fuhr mit seiner Honda als 14. der Klasse bis 125ccm zwei WM-Punkte und das beste Ergebnis seiner Karriere ein. Stefan Bradl (Zahling), Sohn des früheren Vize-Weltmeisters Helmut Bradl, verpasste in seinem zweiten Rennen als Wildcard-Fahrer als 16. knapp seinen ersten WM-Zähler. Bradl hatte am Samstagabend einen ab der kommenden Saison gültigen Vier-Jahres-Vertrag bei KTM unterschrieben, Cortese ist seit diesem Jahr Stammfahrer.

Rennen musste nach 20 Runden abgebrochen werden

Das Rennen, das nach einem Sturz von Ex-Weltmeister Manuel Poggiali und insgesamt 14 Ausfällen nach 20 Runden abgebrochen wurde, gewann der Finne Mika Kallio (KTM) vor dem Schweizer Thomas Lüthi (Honda) und dem Italiener Marco Simoncelli (Aprilia). In der WM-Wertung führt Lüthi mit 119 Punkten vor Kallio mit 116.

Von den sechs gestarteten deutschen Fahrern erreichten fünf das Ziel. Neben Cortese und Bradl waren dies Dario Giuseppetti (Berlin/Aprilia) als 18., Patrick Unger (Oberlungwitz/Aprilia) als 21. und Manuel Mickan (Uhyst/Honda) als 24. Einziger Ausfall war Sascha Hommel (Reichenbach/Honda).

© SID

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