Motorsport
Ecclestone sieht Zukunft von Räikkönen bei Ferrari

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist überzeugt, dass Michael Schumacher seine Karriere bald beendet und Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen die Nachfolge des siebenmaligen Weltmeisters bei Ferrari antreten wird.

Michael Schumacher wird nach Meinung von Bernie Ecclestone schon bald seine Karriere beenden. Der Formel-1-Boss glaubt außerdem, dass Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen Nachfolger des siebenmaligen Weltmeisters bei Ferrari wird. "Die Formel 1 braucht junge Leute. Schumacher wird Ende 2006 das Handtuch werfen", behauptete Ecclestone in der Gazzetta dello Sport und meinte weiter: "Die Zukunft für Räikkönen sehe ich bei Ferrari. Kimi wird Schumacher 2007 ersetzen."

Auch die Möglichkeit, dass Motorrad-Superstar Valentino Rossi aus Italien in zwei Jahren für die "Scuderia" fährt, hält Ecclestone für durchaus realistisch. "Das ist wahrscheinlich", meinte der 74-jährige Brite.

Brawn heizt Spekulationen an

Vor dem Heimspiel der "Roten" in Monza am Sonntag (14 Uhr/live bei Premiere und RTL) heizt auch Ferrari-Technikchef Ross Brawn die Spekulationen um ein nahendes Karriereende von Schumacher und einen Wechsel Räikkönens an. "Kimi und Rossi, diese Kombination klingt gut. Früher oder später wird Schumacher ja aufhören", erklärte Brawn, der Räikkönen und den in der WM-Fahrerwertung führenden Fernando Alonso (Spanien) für die "derzeit besten Piloten hält".

Unterdessen bestätigte Brawn, dass der in der Motogp-Klasse derzeit souverän führende Rossi ab dem kommenden Winter regelmäßig Testfahrten für Ferrari absolvieren wird. Sogar ein eigenes Team soll dem 26-Jährigen in Maranello zur Seite gestellt werden.

Rossi soll intensive Testfahrten durchführen

"Man muss Valentino Zeit geben, um Erfahrungen zu sammeln. Der Rest kommt von selbst", meinte Brawn, der in ein paar Monaten ein endgültiges Urteil fällen will. Erst nach intensiven Testfahrten könne man Rossis Fähigkeiten realistisch einschätzen, sagt Brawn.

© SID

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