Motorsport
Ekström will Vorsprung in der DTM ausbauen

Mattias Ekström führt vor dem 6. Saisonrennen der DTM die Gesamtwertung an. Auf dem Norisring will der Schwede heute ab 17.30 Uhr seinen Vorsprung ausbauen, träumt der Audi-Pilot doch vom zweiten DTM-Titel.

Erst wenige Monate sind vergangen, seit er den DTM-Titel gewann - viele glaubten damals an eine Eintagsfliege. Doch inzwischen hat der Schwede Mattias Ekström alle vom Gegenteil überzeugt. Vor dem 6. Saisonrennen heute (ab 17.30 Uhr/live in der ARD) auf dem Norisring/Nürnberg führt der Audi-Pilot die Gesamtwertung der Deutschen Tourenwagen-Masters an und träumt vom zweiten Titel.

"Die DTM ist die beste Tourenwagenserie der Welt"

Der Automobilhersteller Audi weiß, was er an Ekström hat - dem besten Botschafter der Ingolstädter in der populären Rennserie. "Die DTM ist die beste Tourenwagenserie der Welt. Nirgendwo anders gibt es so tolle Autos und so ein hochkarätiges Fahrerfeld", meint der Schwede, der am Donnerstag seinen 27. Geburtstag feierte und sich selbst das schönste Geschenk machen könnte - mit dem Erfolg beim Audi-Heimspiel: "Dort zählen Siege für uns doppelt."

Gefühlvoller Fahrer

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich jedenfalls weiß genau, was er an Ekström hat. "Mattias hat ein sehr ausgeprägtes Gefühl für das Fahrzeug und kann das Auto mit hoher Präzision fehlerfrei am Limit bewegen. Er ist extrem nervenstark: Je höher der Druck ist, um so stärker wird er", sagte der "Herr der vier Ringe" dem sid: "Nach außen wirkt Mattias immer ruhig und ist ein äußerst angenehmer Zeitgenosse, aber er verfolgt konsequent seine Ziele."

Der Kampf um die Fahrer-Krone 2005 ist allerdings völlig offen. 35 Punkte hat Ekström auf dem Konto und damit nur einen Zähler mehr als sein schärfster Rivale Gary Paffett. Der Mercedes-Pilot gewann vor drei Wochen in Oschersleben und ist damit der einzige Fahrer, der es in dieser Saison bisher auf zwei Siege bringt.

Mercedes derzeit top

Mercedes stellte in vier von bisher fünf DTM-Rennen den Sieger. Neben Paffett waren das Jean Alesi (Frankreich) und der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland). Nur beim 4. Lauf in Brünn stand kein "Sternfahrer" ganz oben auf dem Treppchen; dort triumphierte Ekström und eroberte dadurch die Führung in der Gesamtwertung.

Mit dem DTM-Titel ist für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen, sagt Ekström: "Für mich sind nur noch die Titel in der Formel 1 und der Rallye-WM wichtiger." Der Schwede erwartet, dass es erneut zum Zweikampf mit Paffett kommen wird, er sieht jedoch auch Konkurrenz im eigenen Lager: "Auch in meinem Team gibt es einige Fahrer, die Rennen gewinnen können. Die muss ich zuerst mal schlagen."

Für Audi-Sportchef Ullrich ist die DTM die am härtesten umkämpfte Tourenwagen-Rennserie in der Welt: "Unser Ziel ist es, unsere Titel in der DTM zu verteidigen. Wir wissen, dass dies bei der starken Konkurrenz ein besonders hoch gestecktes Ziel ist, aber die gesamte Mannschaft ist sehr motiviert, es zu erreichen."

Nicht überrascht war Ekström von Mika Häkkinens DTM-Debüt. "Das Mika ein verdammt schneller Kerl ist, war uns allen schon von Anfang an klar. Um konstant vorne mitzufahren, fehlt ihm noch ein bisschen die DTM-Erfahrung", sagt der Schwede: "Was mich überrascht hat, ist sein Auftreten neben der Strecke: Mika ist ein richtig lockerer Kerl, mit dem man eine Menge Spaß haben kann."

© SID

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