Motorsport
Erst kamen die Silberpfeile, dann der Regen

Das zweite freie Training zum Großen Preis von Belgien in Spa ist im strömenden Regen untergegangen. Am Vormittag lagen auf dem Ardennen-Kurs die Silberpfeile von Kimi Räikkönen und Alexander Wurz vorne.

Gegen den strömenden Regen in den Ardennen war die Formel 1 machtlos: Das zweite freie Training zum Großen Preis von Belgien in Spa (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) fiel komplett ins Wasser. Kein Fahrer fuhr auf der nassen Piste eine gezeitete Runde, nachdem Red-Bull-Testfahrer Vitantonio Liuzzi aus Italien am Ende einer langen Bergaufgeraden spektakulär von der Strecke gerutscht war.

Am Vormittag hatten die Piloten noch bessere Bedingungen vorgefunden. Auf abtrocknender Strecke fuhr Mclaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen in 1:48,206 Minuten die Tagesbestzeit vor Silberpfeil-Testpilot Alexander Wurz (Österreich/1:48,216) und Giancarlo Fisichella im Renault (Italien/1:48,619). Rekordweltmeister Michael Schumacher belegte im Ferrari in 1:50,564 Minuten Rang acht unmittelbar vor seinem Bruder Ralf im Toyota (1:50,820).

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Spanien/Renault), der bei 27 Punkten Vorsprung auf Räikkönen am Sonntag im 16. von 19 WM-Läufen schon vorzeitig den Titel holen könnte, war am Vormittag gar nicht gefahren und kehrte am Nachmittag bei seiner einzigen Runde gleich in die Box zurück. Juan Pablo Montoya (Kolumbien/Mclaren-Mercedes) war am Vormittag ebenfalls nicht gefahren, weil sein Team vorsorglich noch seinen Motor wechselte. Weil das noch vor seiner ersten Runde passierte, muss der Sieger von Monza vom vorigen Sonntag nicht den Abzug von zehn Startplätzen befürchten.

© SID

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