Motorsport
Fernando Alonso in Brasilien auf Startplatz eins

Beim GP von Brasilien scheint alles für einen vorzeitigen Titelgewinn von Formel-1-Spitzenreiter Fernando Alonso gerichtet: Der Spanier sicherte sich in seinem Renault die Pole Position vor Juan Pablo Montoya.

WM-Spitzenreiter Fernando Alonso ist beim Qualifying in Sao Paulo zu seiner fünften Pole Position in diesem Jahr gefahren und hat damit beim Großen Preis von Brasilien am Sonntag (19 Uhr Mesz/live bei Premiere und RTL) alle Trümpfe in der Hand, um sich vorzeitig zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten zu krönen. Der Spanier sorgte im Renault in 1:11,988 Minuten für die Bestzeit, während sein Rivale Kimi Räikkönen aus Finnland im Mclaren-Mercedes Nerven zeigte und nach einem Patzer in 1:12,781 nur auf Rang fünf landete.

Montoya neben Alonso

Neben Alonso, dem bei 25 Punkten Vorsprung auf Räikkönen schon ein dritter Platz zum vorzeitigen WM-Triumph reichen würde, steht Silberpfeil-Pilot Juan Pablo Montoya aus Kolumbien (1:12,145) in der ersten Startreihe. Auf Platz drei fuhr Alonsos Teamkollege Giancarlo Fisichella aus Italien (1:12,558).

Renault-Teamchef Flavio Briatore ballte nach der achten und wohl bedeutendsten Pole in der Karriere von Alonso die Fäuste, als ob der Titel schon eingefahren sei. "Alle Trümpfe liegen bei uns", meinte Briatore. Alonso dankte dem Team "für die großartige Arbeit" und geht entspannt in den drittletzten WM-Lauf. "Wir sind gewappnet", meinte der Spanier, dem bei 25 Punkten Vorsprung auf Räikkönen ein dritter Platz zum vorzeitigen WM-Triumph reicht.

Michael Schumacher auf Platz sieben

"Kleiner Patzer, große Wirkung. Kimi hat sieben Zehntel liegen lassen", meinte hingegen Mercedes-Sportchef Norbert Haug, nachdem sich sein finnischer Schützling gleich in der ersten Kurve verbremst hatte. Trotzdem gibt Haug die Hoffnung im WM-Schlussspurt noch nicht auf: "Morgen ist ein neuer Tag." Auch Räikkönen versprach: "Ich werde mein Bestes geben."

Der entthronte Weltmeister Michael Schumacher (Kerpen) landete im Ferrari in 1:12,145 auf Platz sieben. Bruder Ralf (1:13,285) fuhr im Toyota auf Rang elf, geht nach der Rückstufung seines Teamkollegen Jarno Trulli (Italien) wegen eines Motorschadens aber von Startplatz zehn ins Rennen. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld ist in Sao Paulo wegen eines Risses im Schulterblatt nicht am Start und wird bei BMW-Williams wie schon zuletzt in Monza und Spa vom Brasilianer Antonio Pizzonia vertreten.

"Die Runde hatte eigentlich gut begonnen, aber in der zweiten Hälfte ist der Wagen immer mehr gerutscht", erklärte Michael Schumacher ratlos und rechnet sich im Rennen keine großen Sprünge nach vorne aus: "Ein Platz in den Punkterängen sollte möglich sein, mehr nicht."

© SID

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