Ferrari präsentiert SF16-H
Sebastian Vettels neuer Dienstwagen

Mit dem Ferrari SF16-H will Sebastian Vettel um die Formel-1-Weltmeisterschaft kämpfen. Am Boliden wurden viele Neuerungen vorgenommen. Doch reicht das, um Mercedes vom Thron zu stoßen? Die Änderungen im Detail.

Ferrari hat die Hüllen fallen lassen. In Maranello stellte das Formel-1-Team den neuen Boliden von Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen vor. Mit dem SF16-H bläst Ferrari nun zum erneuten Angriff auf die Silberpfeile von Mercedes AMG. Bereits im vergangenen Jahr verkürzten die Italiener den Abstand. Nun soll es zum Kampf der Giganten zwischen den beiden Werkteams kommen. Doch was hat der neue Dienstwagen von Vettel zu bieten?

Als erstes fällt die neue Farbgebung auf. Mit einem deutlich höheren Weißanteil und italienischer Flagge an der Airbox soll der SF16-H an den legendären Ferrari 312T erinnern, mit dem Niki Lauda 1975 den WM-Titel gewinnen konnte. „Wir hoffen, dass das ein Siegerauto wird und ein Mythos. Das ist das Ergebnis von der Arbeit vieler Leute. Dieses Auto geht in ein paar Stunden nach Barcelona. Da testen wir seine wahren Werte“, sagte Teamchef Maurizio Arrivabene während der Präsentation.

Ein weiteres interessantes Detail fiel auf. An der Airbox des Ferrari prangt als Werbung ein Logo der Konzernschwester Alfa Romeo. Dem italienischen Traditionskonzern wird seit längerem die Rückkehr in die Formel 1 nachgesagt. Auch Fiat-Chef Sergio Marchionne hat solche Gerüchte des Öfteren gestreut. Doch das ist allenfalls Spekulation. Fakt ist, dass Farbe und Logo den Boliden nicht schneller machen. Das Chassis hingegen schon.

Die markanteste Veränderung beim neuen F1-Ferrari betrifft folglich die Fahrzeugnase. Sie hat nun an ihrem Ende einen Knubbel wie beim Konkurrenten Willams. Außerdem ist sie insgesamt kürzer geworden. Ferrari-Ingenieur James Allison hatte schon im Frühling bestätigt, dass das Team aus Italien an einer solchen Fahrzeugnase gearbeitet habe. Hier orientiert sich das Team aus Maranello am Konkurrenten Mercedes, dessen Rennwagen bereits seit 2014 mit einer kurzen Front ausgestattet sind. Allerdings ähnelt nicht nur die Ferrari-Nase dem Mercedes-Boliden. Auch das Heck ist wie beim Silberpfeil schlanker geworden, um bei der Aerodynamik mehr Spielraum zu haben.

„Es sieht hübsch aus. Es war viel Arbeit, eine sehr spannende Zeit“, sagte Vettel im Rahmen der Präsentation. „Um meine Eindrücke wirklich zu schildern, müssen wir warten, bis wir auf die Strecke gehen. Aber es ist ein schönes Auto und es sollte ein Fortschritt sein. Es wird uns hoffentlich dabei helfen, diesen einen Schritt weiter zu gehen als im vergangenen Jahr“, so Vettel weiter.

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