Motorsport
Ferrari soll Rossi 60 Millionen Euro geboten haben

Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi hat angeblich ein Millionen-Angebot von Ferrari erhalten. Teamchef Jean Todt will den Italiener offenbar ab 2007 als Nachfolger von Michael Schumacher in die Formel 1 locken.

Ferrari will Motorrad-Superstar Valentino Rossi offenbar mit einem Millionen-Angebot locken. Nach Informationen der Mailänder Zeitung Gazzetta dello Sport will Ferrari-Teamchef Jean Todt den Italiener bereits ab 2007 als Nachfolger von Michael Schumacher unter Vertrag nehmen. Der Kontrakt des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters bei der "Scuderia" läuft zum Saisonende 2006 aus. Rossi soll angeblich insgesamt 60 Mill. Euro bei den "Roten" kassieren.

Rossi soll eigenes Schulungs-Team bekommen

Todt will "Dottor Rossi" dabei ein eigenes Team zur Verfügung stellen, um den Motorradstar schnellstens auch zu einem perfekten Formel-1-Piloten zu schulen. "Wir haben keinen exklusiven Vertrag mit Rossi, aber es ist logisch, dass wir ihn gerne bei uns hätten", sagte Ferrari-Technikchef Ross Brawn.

Die Kombination Ferrari/Rossi wäre sehr attraktiv, gab Brawn zu: "Jetzt hängt alles von ihm ab. Rossi ist Herr seines eigenen Schicksals." Sollte er sich für eine Formel-1-Karriere entscheiden, müsste er sich zuvor aber intensiven Tests unterziehen, meinte der Brite. Brawn: "Jetzt warten wir erstmal, dass er seinen nächsten WM-Titel erobert, danach sehen wir weiter."

"Im Moment gibt es nur Tests"

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bremst im "Fall Rossi" etwas die Euphorie der Tifosi und schloss vorerst ein Abkommen mit dem 26 Jahre alten "Jahrhunderttalent" aus. "Im Moment gibt es nur Tests", meinte di Montezemolo.

Valentinos Vater und Manager, Graziano Rossi, betonte, dass sein Sohn noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen habe. "Er hat noch nichts beschlossen. Ich hoffe jedoch, dass es zu einer Einigung mit Ferrari kommt und dass Valentino den Motorsport als Nummer eins verlässt", meint Graziano Rossi.

"Der Junge hat wirklich Talent"

Rossi hat in den vergangenen Monaten bereits mehrfach Tests im Ferrari absolviert und mit schnellen Runden seine Begabung auch auf vier Rädern eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dabei verblüffte er sogar Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. "Der Junge hat wirklich Talent", hatte der Ferrari-Star gesagt.

Finanziell hat Rossi auch ohne die Formel 1 längst ausgesorgt. Durch seinen Wechsel zu Yamaha ist er zum bestbezahlten Sportler Italiens aufgestiegen. Mit einem Jahresgehalt von zwölf Mill. Euro und zusätzlichen drei Mill. von persönlichen Sponsoren stellt er auch die Großverdiener aus dem italienischen Fußball in den Schatten.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%