Motorsport
FIA-Boss Mosley stellt sich der Fahrer-Kritik

Am Freitag wollen die Formel-1-Piloten bei einem Treffen mit Max Mosley dem FIA-Boss ihren Unmut über die skandalösen Vorfälle beim Rennen von Indianapolis äußern. Dort hatten die Michelin-Teams auf den Start verzichtet.

FIA-Boss Max Mosley soll sich am Freitag im Vorfeld des Grand Prix von England in Silverstone den Standpunkt der Fahrer bezüglich der skandalösen Vorfälle rund um das Rennen in Indianapolis anhören und sich der Kritik der Piloten stellen. Unterdessen hat David Coulthard Gerüchte einen angeblichen Drohanruf des Präsidenten des Automobil-Weltverbandes FIA dementiert.

Der Red-Bull-Pilot meinte lediglich: "Leider kennen viele immer nur die halbe Geschichte. Die Wahrheit ist, dass die Fahrer einige Bedenken haben und diese bei einem Meeting mit dem FIA-Präsidenten hinter verschlossenen Türen diskutieren werden."

Coulthard und 18 Fahrer-Kollegen hatten sich nach dem Indy-Grand-Prix schriftlich zu den Vorgängen geäußert und den Rennverzicht der sieben Michelin-Teams unterstützt. Allerdings gab es danach Irritationen unter den Piloten und innerhalb der Fahrer-Vereinigung Gpda, zu deren Vorsitzenden neben Coulthard auch Toyota-Pilot Jarno Trulli und Weltmeister Michael Schumacher gehören. Ferrari-Pilot Schumacher hatte die Erklärung nicht unterschrieben.

© SID

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