Formel 1
Amerikaner bringen neues Formel-1-Team an den Start

In der Formel 1 steht derzeit kein Rad still: Während in Europa und Asien die Schreckensmeldungen um die Zukunft der Königsklasse kein Ende nehmen, und die etablierten Rennställe in finanziellen Schwierigkeiten stecken, wagt ein Außenseiter in den USA den Einstieg in die Serie.

dpa/sid DÜSSELDORF. Dort stellt sich heute das amerikanische Formel-1-Team „USF1“ vor. Mit mindestens 100 Mitarbeitern und einem Arbeitsbudget von 50 Mio. Euro wollen die Hauptverantwortlichen Ken Anderson und Peter Windsor ab der Saison 2010 an den Start gehen. Beide sind keine Unbekannten in der Formel 1: Der in Großbritannien geborene und in Australien aufgewachsene Windsor war früher bereits bei Ferrari und Williams, der Amerikaner Anderson arbeitete für den Autohersteller Ligier, das Rennsport-Team Onyx und ebenfalls für Williams.

Mit dem Countdown für die Präsentation nehmen auch die Spekulationen um die Pilotenbesetzung weiter an Fahrt auf. Vor allem ein Name fällt immer wieder: Danica Patrick. Die Pilotin, die im vergangenen Jahr als erste Frau ein Rennen der Indy-Car-Serie gewann, sei großartig, bekannte Anderson bereits, und zählte sie zu den möglichen Kandidaten für den Platz im Cockpit. Die 26-Jährige aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona wird schon seit längerem mit der Formel 1 in Verbindung gebracht – auch weil die Sponsoren hoffen, mit einer Frau im Cockpit neue Zielgruppen erschließen zu können.

Doch Patrick gibt sich bislang eher zurückhaltend und erklärte in der vergangenen Woche, noch gar keinen Kontakt zu Anderson gehabt zu haben. Außerdem fühle sie sich in der nordamerikanischen Indy-Car-Serie durchaus wohl. Ganz abgeneigt ist sie allerdings nicht: „Jedes Mal, wenn man in einem Atemzug mit der Formel 1 genannt wird, ist das schmeichelhaft“, sagte sie.

Ein weiterer Kandidat für USF1 ist Scott Speed, der bereits für den Rennstall Toro Rosso Erfahrungen gesammelt hat und derzeit in der US-Tourenwagenserie Nascar Gas gibt. Auch über ein Engagement von Conor Daly, dem Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Derek Daly, wird spekuliert.

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