Formel 1
Doppelsieg für Brawn-Mercedes in Australien

Jenson Button und Rubens Barrichello haben Brawn-Mercedes einen sensationellen Doppelsieg beim Großen Preis von Australien beschert. Der deutsche Hoffnungsträger Sebastian Vettel verspielte dagegen zum Formel-1-Auftakt 2009 in Melbourne mit einem Eigentor einen sicheren Podestplatz. Ferrari erlebte ein Debakel.

MELBOURNE. "Ich bin ein Idiot, das tut mir sehr, sehr, sehr leid", sagte der 21-Jährige nach einer Rodeo-Einlage seinem Red-Bull-Team über Funk. Vettel riskierte im Kampf um Platz zwei gegen den schnelleren Robert Kubica im BMW-Sauber zuviel und riss sich und den Polen vier Runden vor Schluss aus dem Rennen.

Bis dahin hatte Vettel nach einer blitzsauberen Leistung sogar an seinem zweiten Sieg geschnuppert, doch Jenson Button war im "gedopten" Brawn-Mercedes einfach zu schnell. Der Brite feierte vor rund 100 000 Zuschauern beim Großen Preis von Australien, der von Protesten und Chaos geprägt war, seinen zweiten Grand-Prix-Erfolg nach Ungarn 2006.

Button fuhr die letzten Kilometer im Albert Park im Schongang und lag nach 58 Runden und in einer Safety-Car-Phase 0,8 Sekunden vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello (Brasilien). Als Dritter ins Ziel kam zunächst Jarno Trulli (Italien) im Toyota vor Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien), der im Mclaren-Mercedes nur vom 18. Platz gestartet war und erfolgreich Schadensbegrenzung betrieb. Nachträglich rutschte er sogar noch auf Platz drei vor, da Trulli ihn während einer Safety-Car-Phase verbotenerweise überholt hatte und dafür 25 Sekunden Zeitstrafe erhielt.

Glock bester deutscher Fahrer

Bester der fünf deutschen Fahrer war Timo Glock (Wersau), der durch die Rückversetzung seines Teamkollegen Trulli auf Rang zwölf im zweiten Toyota auf Platz vier vorrückte. Nico Rosberg (Wiesbaden), der lange Zeit sogar auf Podestkurs fuhr, musste sich nach einem Fehler bei der Reifenwahl letztlich im Williams-Toyota mit Rang sechs begnügen. Adrian Sutil (Gräfelfing) landete im Force-India-Mercedes auf Position neun. Das deutsche Schlusslicht im Ziel war Nick Heidfeld (Mönchengladbach), der im BMW-Sauber auf Platz zehn enttäuschte.

Button fuhr die letzten Kilometer im Albert Park im Schongang und lag nach 58 Runden und in einer Safety-Car-Phase 0,8 Sekunden vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello (Brasilien). Dritter wurde Jarno Trulli (Italien) im Toyota vor Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien), der im Mclaren-Mercedes nur vom 18. Platz gestartet war und erfolgreich Schadensbegrenzung betrieb.

Bester der fünf deutschen Fahrer war Timo Glock (Wersau), der im Toyota den fünften Platz belegte. Nico Rosberg (Wiesbaden), der lange Zeit sogar auf Podestkurs fuhr, musste sich nach einem Fehler bei der Reifenwahl letztlich im Williams-Toyota mit Rang sieben begnügen. Adrian Sutil (Gräfelfing) landete im Force-India-Mercedes auf Position zehn. Das deutsche Schlusslicht im Ziel war Nick Heidfeld (Mönchengladbach), der im BMW-Sauber auf Platz elf enttäuschte.

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