Formel 1: Neue Gefährte(n) für Vettel & Co.

Formel 1
Neue Gefährte(n) für Vettel & Co.

Red Bull und Mercedes haben ihre neuen Rennwagen-Modelle vorgestellt. Die Fahrzeuge machten am ersten Testtag bei den Präsentationen zwar eine gute Figur – nicht aber auf der Strecke.
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JerezDie Neuen sind da: Red Bull und Mercedes haben am Dienstag ihre Rennwagen für die neue Saison vorgestellt. Die Boliden unterscheiden sich von ihren Vorgängern doch gewaltig, auch der Sound ist anders. Doch am Dienstag, dem ersten Tag der Testsession, war davon noch nicht viel zu hören – weil die großen Konkurrenten Probleme bekamen.

Am Morgen präsentierte Mercedes sein neues Fahrzeug. Um kurz nach acht enthüllten Nico Rosberg und Lewis Hamilton ihr neues Gefährt. Der Mercedes F1 W05 zeigt sich nahezu elegant: Auf eine rüsselartige Nase wie zum Beispiel beim neuen Force India von Rosberg-Landsmann Nico Hülkenberg haben die Mercedes-Designer verzichtet. Sie ist breiter und geschwungen. Rosberg zeigte sich ganz begeistert von dem neuen Rennwagen. Auf Twitter schrieb er: „Guckt euch meinen neuen Silberpfeil an. Darum sieht mein Auto schnell aus.“

Auch die Konkurrenz ließ nicht lange mit dem neuen Wagen auf sich warten. Sebastian Vettel stellte sein neues Gefährt eine Viertelstunden später vor. „Das Auto sieht diesmal ziemlich anders aus, vor allem drunter“, sagte der vierfache Weltmeister. Neben gravierenden aerodynamischen Änderungen werden die Autos neuerdings von Turbotriebwerken und einem deutlich leistungsstärkeren Hybridsystem angetrieben. Einen Namen für sein neues Arbeitsgerät hat Vettel, der seine Rennwagen gewöhnlich mit Frauennamen betitelt, noch nicht genannt.

„Der RB10 hat wenig gemeinsam mit seinen Vorgängern“, schrieb Red Bull in seiner Pressemitteilung. Auch am RB10 fällt die regelbedingt tiefe Nase auf, die die Maximalhöhe von 18,5 Zentimetern in diesem Jahr nicht überschreiten darf. Sie läuft relativ spitz zu, ist vorn schwarz lackiert und sehr flach. Angetrieben wird das Auto, mit dem Red Bull in seine zehnte Formel-1-Saison startet, wie in den vergangenen Weltmeister-Jahren von einem Renault-Motor.

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