Formel-1-Rennstall
Marussia eröffnet Insolvenzverfahren

Das Formel-1-Rennen in den USA wird ohne das Team Marussia stattfinden. Das britisch-russische Rennteam muss zunächst auf eine rettende Finanzspritze hoffen. Immerhin: 70 Millionen Euro sind schon in Aussicht.
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LondonDem von der Insolvenz bedrohten Formel-1-Rennstall Marussia droht mehr denn je das finanzielle Aus. Das Formel-1-Team Marussia hat ein Insolvenzverfahren eröffnet und wird definitiv nicht am nächsten Grand Prix in den USA teilnehmen. Dies wurde am Montag mitgeteilt.

Ob Marussia bei den letzten beiden Saisonrennen in Brasilien und Abu Dhabi starten kann, sei offen. Der Teamführung von Marussia sei es nicht gelungen, frisches Geld aufzutreiben, um die Zukunft des Rennstalls auf lange Sicht zu sichern, hieß es in der Mitteilung. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist den Angaben zufolge „alternativlos“. Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone zufolge wird auch das Caterham-Team den kommenden Grand Prix in Texas verpassen.

Dem von der Insolvenz bedrohten Formel-1-Rennstall Marussia winkt offenbar eine Finanzspritze in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Laut eines Berichtes des englischen Telegraph ist das britisch-indische Unternehmer-Duo Baljinder Sohi und Sonny Kaushal an dem in argen finanziellen Nöten steckenden Team interessiert. 

„Wir sind sehr nahe an einem Abschluss“, sagte Sohi: „Aber der Preis muss stimmen. Wir haben ein ernsthaftes Angebot eingereicht und warten nun ab, was passiert.“

Die beiden Brüder, die ihr Geld in der Stahlindustrie verdienen, wollen sich laut des Berichtes mit 55 Millionen Pfund (etwa 70 Millionen Euro) die Mehrheit an dem britisch-russischen Rennstall sichern. Sowohl Marussia als auch Caterham werden beim kommenden Grand Prix der USA in Austin (Sonntag, 21.00 Uhr/RTL und Sky) aus finanziellen Gründen aller Voraussicht nach nicht am Start sein.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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SID Sport-Informations-Dienst GmbH / Nachrichtenagentur

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