Formel 1
Rosberg verteidigt seinen harschen Fahrstil

Nico Rosbergs rigide Verteidigungslinie beim Großen Preis von Bahrain ist auch knapp drei Wochen später noch ein großes Thema. Der Mercedes-Pilot erhielt nun aber prominente Unterstützung.
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BarcelonaNico Rosberg steht wegen seines harschen Fahrstils von Bahrain noch immer stark in der Kritik. Aber Teamkollege Michael Schumacher und Titelverteidiger Sebastian Vettel verteidigten ihren Landsmann. „Das waren harte Manöver, aber keine unfairen“, charakterisierte Rosberg am Donnerstag auf dem Circuit de Catalunya seine Aktionen gegen Fernando Alonso und Lewis Hamilton beim Großen Preis von Bahrain vor knapp drei Wochen. „Ich bin überzeugt, dass ich keinen in Gefahr gebracht habe.“

Vor allem britische Medienvertreter hakten unerbittlich nach und wollten Rosberg förmlich zu einem Schuldeingeständnis drängen. Der Mercedes-Pilot wies jedoch darauf hin, dass er die Formel-1-Regeln beachte und nicht dagegen verstoße. Er habe in Sachir nur seine Linie verteidigt.

Schumacher konnte die ganze Diskussion nicht nachvollziehen. „Es ist immer die Frage, wer kritisiert weshalb“, sagte der siebenmalige Champion aus Kerpen. Die Rennkommissare des Internationalen Automobilverbandes FIA hätten nach dem Bahrain-Grand-Prix klar entschieden, dass alles okay sei. „Dann muss das jeder akzeptieren. Die Regeln sind klar“, forderte der Mercedes-Pilot.

Vettel hatte Alonso bei der FIA-Pressekonferenz zuvor sogar auf die Schippe genommen. „Man muss immer etwas Platz lassen“, ahmte der zweimalige Weltmeister den Ferrari-Kollegen mit breitem Grinsen nach und klopfte ihm krachend auf die Schulter. Vettel spielte damit auf eine vergleichbare Überholsituation zwischen ihm und Alonso im Vorjahr in Monza an. Der Spanier reagierte süß-sauer: „Du konntest aber vorbei.“

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