Formel1
Webber fuhr mit gebrochener Schulter

Mark Webber ist in der Saison 2010 mit einer gebrochenen Schulter Formel-1-Rennen gefahren. In seinem neu erschienen Buch erzählt der Red-Bull-Pilot von seiner geheimen Verletzung.

Mark Webber ist die letzten vier Rennen der Formel-1-WM 2010 mit einer gebrochenen Schulter gefahren. In seinem soeben erschienenen Buch "Up Front" berichtet der Red-Bull-Teamkollege von Weltmeister Sebastian Vettel, er habe die Verletzung im Oktober beim Mountainbikefahren in seiner australischen Heimat erlitten: "Ich war mit einem guten Freund auf Tour, als der plötzlich genau vor meiner Nase stürzte. Ich konnte nicht mehr ausweichen und bin über den Lenker geflogen."

Webber, der zu jenem Zeitpunkt die WM-Wertung anführte, ließ sich mit schmerzstillenden Mitteln behandeln und weihte nur seinen Physiotherapeuten Roger Clearly und FIA-Arzt Gary Hartstein ein. "Ich wusste nicht mal was von dem Buch, geschweige denn von dem Sturz", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Die Verletzung hat Marks Leistung nicht sichtbar beeinträchtigt, aber es wäre trotzdem schön gewesen, wenn wir davon gewusst hätten." Die Fahrer seien vertraglich verpflichtet, auf ihre Gesundheit zu achten und sich nicht in Gefahr zu begeben: "Wir müssen vielleicht mal darüber nachdenken, ob Radfahren für Mark das Richtige ist."

Webber war im November 2008 schon einmal beim Mountainbikefahren verunglückt, damals erfasste ihn ein Auto. Der 34-Jährige fiel anschließend mit einem Beinbruch für die Wintertests der Formel 1 aus.

© SID

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