Motorsport
Fünf Akteure kämpfen um FIA-GT-Meisterschaft

Wenn am Sonntag in Oschersleben die FIA-GT-Meisterschaft in die siebte Runde geht, erwartet die Fans ein heißer Kampf um die Tabellenführung. Unterdessen planen Michael Bartels und Timo Scheider den großen Coup.

Die FIA-GT-Meisterschaft ist in diesem Jahr so spannend wie selten zuvor. Wenn am Sonntag in der Motorsport Arena Oschersleben die PS-starken Sportwagen in den siebten Saisonlauf starten, wird von den Fans ein spannender Kampf um die Tabellenführung erwartet.

Harter Kampf an der Tabellenspitze

In den ersten sechs Rennen gab es fünf verschiedene Sieger. Entsprechend eng geht es an der Tabellenspitze zu, wo die fünf bestplatzierten Fahrer innerhalb von nur drei Punkten liegen. Der frühere Formel-1-Pilot Karl Wendlinger (Österreich) und sein Partner Andrea Bertolini (Italien), die einen Maserati MC zwölf pilotieren, haben mit 49 Zählern nur zwei Punkte Vorsprung vor Gabriele Gardel (Schweiz/47), der im Ferrari 550 Maranello bisher zwei Saisonsiege erzielen konnte.

Durch den überraschenden Triumph beim 24-Stunden-Rennen in Spa/Belgien konnten sich die ehemaligen DTM-Piloten Michael Bartels (Plettenberg) und Timo Scheider (Altach) im Werks-Maserati MC zwölf auf den dritten Gesamtrang (46) verbessern.

Scheider will "zweiten Sieg in Folge

"Das einzige FIA-GT-Rennen in Deutschland ist ohne Frage für uns das Saisonhighlight. In Oschersleben wollen wir den zweiten Sieg in Folge feiern", sagt Scheider, der den Fans ein spannendes Rennen verspricht: "Wir fahren drei Stunden lang Vollgas. Es gibt keinen Favoriten, aber mindestens ein halbes Dutzend Sieganwärter, die auf einer kleinen, kompakten und unheimlich anspruchsvollen Strecke um jeden Meter kämpfen werden."

Neben dem Geschehen in der GT1-Klasse mit den mehr als 600 PS starken Boliden wird auch die GT2-Kategorie mit den fast seriennahen und 450 PS leistenden GT-Fahrzeugen für Interesse sorgen. Die Porsche-Piloten Marc Lieb/Mike Rockenfeller (Ludwigsburg/Neuwied) waren in ihrem werksunterstützten 996 GT3 RSR bisher viermal erfolgreich und haben zwei Siege mehr auf dem Konto als die Markenkollegen Emmanuel Collard/Tim Sugden (Frankreich/England).

© SID

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