Motorsport
Großer Preis von Italien ohne Nick Heidfeld

Nick Heidfeld wird beim Großen Preis von Italien am Sonntag in Monza nicht starten. Der BMW-Williams-Pilot aus Mönchengladbach muss aufgrund starker Kopfschmerzen pausieren und wird durch Antonio Pizzonia ersetzt.

Es hat keinen Zweck: Nick Heidfeld (Mönchengladbach) kann aus gesundheitlichen Gründen beim Großen Preis von Italien am Sonntag in Monza nicht an den Start gehen. Der BMW-Williams-Pilot klagte nach dem freien Training am Freitag über starke Kopfschmerzen als Folge eines schweren Unfalls bei Testfahrten auf der gleichen Strecke in der vergangenen Woche. Als Ersatzmann kommt BMW-Williams-Testpilot Antonio Pizzonia aus Brasilien zum Einsatz.

Auf Empfehlung der FIA-Rennärzte Sid Watkins und Gery Hartstein gab Heidfeld nach einer Untersuchung am Samstagmorgen seinen Verzicht bekannt und verließ bereits um 9.30 Uhr den Königlichen Park von Monza.

"Die Sicherheit geht vor"

"Die Kopfschmerzen gingen einfach nicht weg. Es ist schade, denn das Auto war hier richtig gut. Aber die Sicherheit geht einfach vor. Es ist besser, jetzt zu pausieren, als weiterzufahren und dann länger auszufallen", erklärte Heidfeld, der im Laufe des Samstags aus Monza abreist. Auch seinen Start beim nächsten Rennen in Spa (11. September) stellte der 28-Jährige in Frage: "Ich kann noch nicht sagen, was bis dahin ist."

In den kommenden Tagen will sich Heidfeld in Barcelona bei seinem spanischen Physiotherapeuten Ricardo Huelamo, der auch den französischen Fußballstar Zinedine Zidane betreut, von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. Danach soll entschieden werden, ob er beim Großen Preis von Belgien fahren wird.

Theissen hat vollstes Vertrauen zu Pizzonia

Heidfeld hatte schon nach den ersten beiden Trainingssitzungen am Freitag, die er als bester Deutscher auf Platz sechs beendet hatte, über Kopfschmerzen geklagt. In der WM-Wertung liegt der frühere Sauber-Pilot, dessen Zukunft noch in den Sternen steht, auf Position neun. "Für ein Team ist so eine Situation natürlich immer schwierig", kommentierte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen den Ausfall des Jung-Vaters, sprach Ersatzpilot Pizzonia aber das Vertrauen aus: "Bisher hat mit ihm immer alles reibungslos funktioniert."

Der 24-jährige Pizzonia hatte sein letztes Rennen vor einem Jahr in Monza bestritten, als er nach dem Ausfall des damaligen BMW-Williams-Piloten Ralf Schumacher eingesprungen war. In der vergangenen Saison hatte der Brasilianer bei seinen insgesamt vier Renneinsätzen immerhin drei siebte Plätze erreicht und war einmal ausgefallen.

© SID

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