Motorsport
Heidfeld: "Das Ziel ist es, Weltmeister zu werden"

Nach der Vertragsunterschrift beim neuen BMW-Team hat Nick Heidfeld den WM-Titel als großes Ziel ausgegeben. Schon kommende Saison erhofft sich der 28-Jährige mit dem neuen V8-Motor "einen guten Wurf".

Der 28 Jahre alte Nick Heidfeld blickt nach der Unterschrift für drei Jahre beim neuen BMW-Team mit Optimismus in die Zukunft. "Mein langfristiges Ziel ist es, Weltmeister zu werden. Ich denke, dass BMW das gleiche Ziel hat", meinte der Mönchengladbacher in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (sid).

sid: "Sie werden in den nächsten drei Jahren in der Formel 1 für das neue BMW-Team fahren, das aus dem Sauber-Rennstall hervorgeht. Sie kennen beide Parteien aus eigener Erfahrung. Was erwarten Sie für die Zukunft?"

Nick Heidfeld: "Ich war drei Jahre bei Sauber und habe auch danach immer gesagt, dass es eine schöne Zeit war und ich noch gute Kontakte zu den Leuten habe. Das Team hat aus seinen Möglichkeiten sehr viel herausgeholt. Seit einem Jahr bin ich jetzt bei BMW und bin davon überzeugt, dass dort sehr gute Arbeit geleistet wird."

sid: "Frank Williams hat eine Option auf Sie verstreichen lassen. Jetzt haben Sie sich für BMW entschieden. Was ist denn von dem neuen Team zu erwarten?"

Heidfeld: "Es wird nicht einfach. Es sind ja schon andere Teams mit Unsummen von Geld auf die Schnauze gefallen. Ich wäre natürlich auch für Williams weitergefahren. Ich habe eine gute Saison und fühle mich im Team wohl. Aber ich denke, dass ich mittel- oder langfristig bei BMW besser aufgehoben bin."

sid: "Wie sehen denn nach dem Teamwechsel Ihre persönlichen Ziele aus?"

Heidfeld: "Mein langfristiges Ziel ist es, Weltmeister zu werden. Ich denke, dass BMW das gleiche Ziel hat. Es wird wohl vier oder fünf Jahre dauern, ganz an die Spitze zu kommen, aber ich hoffe, dass wir vielleicht schon im nächsten Jahr überraschen können und BMW einen guten Wurf mit dem neuen V8-Motor landet."

sid: "Wegen eines Fahrradunfalls, bei dem Sie einen Riss im Schulterblatt erlitten haben, müssen Sie auf das nächste Rennen am 25. September in Brasilien verzichten. Wie geht es Ihnen im Moment?"

Heidfeld: "Den Umständen entsprechend. Ich hatte gehofft, dass es schneller geht. Aber das braucht offenbar seine Zeit, normalerweise knapp zwei Wochen, bis die Schulter wieder voll mobil ist. Ich kann im Moment die Schulter und den Arm noch nicht viel bewegen. Ich mache gerade eine Therapie, damit Muskeln und Gelenke nicht einrosten."

sid: "Wann rechnen Sie mit Ihrer Rückkehr ins Auto?"

Heidfeld: "Ich hoffe, dass ich für das übernächste Rennen in Japan wieder fit bin. Es kommt aber darauf an, wie mein Schmerzempfinden in der Schulter ist."

© SID

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