Motorsport
Heidfeld muss auch in Spa aussetzen

BMW-Williams-Pilot Nick Heidfeld wird nach seiner verletzungsbedingten Pause in Monza auch am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Belgien in Spa nicht an den Start gehen.

Nach seiner verletzungsbedingten Pause in Monza muss Formel-1-Pilot Nick Heidfeld aus Mönchengladbach auch am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Belgien in Spa (Sonntag, 14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) auf einen Start verzichten. Dies gab sein BMW-Williams-Team am Dienstag bekannt. Wie in Monza wird Heidfeld, der an den Nachwirkungen eines Testunfalls laboriert, wieder durch den brasilianischen Testfahrer Antonio Pizzonia ersetzt, der am Sonntag 25 Jahre alt wird.

Williams: "Es ist das Beste für Nick"

"Es ist das Beste für Nick und für das Team, eine klare und frühzeitige Entscheidung zu treffen, dass Antonio am Wochenende fahren wird", erklärte Teamchef Frank Williams: "Umsicht bezüglich Nicks Befinden hat für uns erste Priorität. Auch wenn es allgemein so aussieht, dass er bis Freitag wieder einsatzfähig ist, erlaubt einem der Kalender mit direkt aufeinander folgenden Rennen nicht den Luxus, länger mit einer Lösung zu warten."

Heidfeld hatte nach einem Testunfall am 26. August in Monza über Kopfschmerzen geklagt und nach dem Freitagstraining beim Großen Preis von Italien auf den Start verzichtet. Jetzt will das Team den Mönchengladbacher genügend Zeit zur Erholung geben. Pizzonia, der in Monza Siebter wurde, darf nach seiner frühzeitigen Nominierung dann in Spa auch als Siebtletzter in die Qualifikation gehen.

Untersuchungen in Barcelona

"Quick Nick" war am Samstag aus Monza direkt mit seinem Physiotherapeuten Ricard Huelamo in eine Privatklinik in Barcelona geflogen und hatte sich dort ausgiebig untersuchen lassen. "Herausgekommen ist vor allem, dass alle für die langfristige Gesundheit entscheidenden Dinge in Ordnung sind", sagte Heidfeld nach dem gründlichen Check mit Röntgenuntersuchungen, Computerscans und neurologischen Tests. "Allerdings wurden auch zwei Probleme entdeckt: Erstens habe ich noch immer eine Gehirnerschütterung von dem Testunfall, und zweitens ist meine Wirbelsäule im oberen Bereich nicht so in Form, wie sie sein sollte."

© SID

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