Heimspiel für den Kanadier
Villeneuve freut sich auf seinen Heim-GP

Vor zehn Jahren fuhr Jacques Villeneuve sein erstes Formel-1-Rennen vor heimischem Publikum in Montréal. Kommende Woche kehrt der Weltmeister von 1997 als frisch verheirateter Mann in seine Heimat zurück. Der BMW Sauber F1 Team Fahrer spricht in Interview über sein Leben und seine Rennsportkarriere.

Frage: Ihre erste Teilnahme am GP Kanada liegt zehn Jahre zurück. Hat sich seither sehr viel verändert in Ihrem Leben und in Ihrem Beruf?

Villeneuve: Mein Privatleben hat sich sehr verändert. Ich bin jetzt verheiratet, und wir erwarten ein Kind. Das macht einen großen Unterschied. Für den Rennsport lautet die Antwort ebenfalls ja. Damals wusste ich vor jedem Rennen, dass wir um den Sieg kämpfen können, heute kämpfen wir um Punkte. Wirklich gut ist, dass wir in die richtige Richtung arbeiten, um dem Kreis der Sieganwärter näher zu kommen.

Frage: Sie sprechen immer davon, dass Rennen fahren Spaß für Sie ist. Das hört man nicht oft von Rennfahrern. Was macht den Spaß für Sie aus?

Villeneuve: Ich bin ausschließlich des puren Fahrens wegen Rennfahrer und in der Formel 1. Deshalb habe ich Spaß. Wenn man andere Beweggründe hat, mag das anders aussehen. Ich kenne einige Leute, die wegen des Glamours dabei sind, oder weil sie ein Star sein wollen. Ich denke, die haben wahrscheinlich viel weniger Spaß.

Frage: Montréal ist Ihre Heimat, aber nicht mehr Ihr Zuhause. Welche Gefühle hegen Sie für die Stadt und für Kanada?

Villeneuve: Dort sind meine Wurzeln, deshalb hat es für mich immer eine besondere Wichtigkeit.

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Frage: Sie kommen jetzt mit Ihrer Ehefrau dorthin. War sie schon einmal dort?

Villeneuve: Nein, Johanna war noch nie in Quebec oder in Kanada, es wird eine interessante Reise. Wir werden sehr wenig Zeit haben, uns umzusehen. Während der Rennsaison ist es sehr schwer, die Zeit zu finden, um einen Ort richtig zu würdigen. Wir werden wohl einen freien Tag haben, und das war es.

Frage: Sie sind Rennfahrer, aber wahrscheinlich könnten Sie auch mit Leichtigkeit Ski- Abfahrtsläufer sein?

Villeneuve: Ich wusste schon mit fünf Jahren, dass ich Rennwagen fahren würde. Deshalb habe ich nie etwas anderes ernsthaft genug betrieben, um ein professionelles Niveau zu erreichen.

Frage: Sie interessieren sich für Eishockey. Wäre das auch ein Sport für Sie?

Villeneuve: Ja, das ist ein Sport, den ich liebe, aber nichts, was ich in meiner Jugend getan habe. Ich habe erst spät angefangen, zu spielen.

© SID

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