Motorsport
Hofmann nach Japan-Sturz vor dem Saison-Aus

Die nach seinem Sturz in Japan erlittenen Knochenbrüche und Sehnenrisse könnten den deutschen Motogp-Fahrer Alex Hofmann die Saison kosten. Selbst das vorletzte WM-Rennen am 6.November in Valencia könnte zu früh kommen.

Der Sturz am vergangenen Wochenende in Japan könnte für den einzigen deutschen Motogp-Fahrer Alex Hofmann das vorzeitige Saisonende in der Motorrad-WM bedeuten. Untersuchungen des Kawasaki-Piloten in München ergaben eine schockierende Diagnose: Neben Brüchen des Innen- und Außenknöchels wurden zudem der Riss zweier Sehnen sowie der Bruch diverser Fußwurzelknochen festgestellt.

"Wenn die Heilung optimal verläuft, kann er beim letzten Saisonrennen am 6. November in Valencia starten. Früher jedoch nicht", sagte sein Manager Dieter Theis. Ob die Verletzung Auswirkungen auf Hofmanns noch offene Vertragssituation hat, ist noch offen.

Olivier Jacque soll Hofmann in Malaysia vertreten

Beim Großen Preis von Malaysia wird der Bochumer bereits vom Franzosen Olivier Jacque vertreten, der in dieser Saison schon bei drei Rennen Hofmanns Platz einnahm und im Regen von Schanghai sogar Zweiter wurde. In Sepang belegt Ex-Weltmeister Jacque nach zwei Trainingseinheiten aber nur Rang 16 unter 20 Fahrern. Der Italiener Valentino Rossi, dem Platz vier zum vorzeitigen Gewinn des siebten WM-Titels reichen würde, belegte am Freitag eben diesen vierten Rang.

In den kleineren Klassen, wo die Trainingseinheiten am Freitag bereits als Qualifying zählen, war Steve Jenkner (Hohenstein-Ernstthal/Aprilia) mit Rang zwölf in der Klasse bis 250ccm in 2:11,033 Minuten bester Deutscher. Sein Ortsrivale Dirk Heidolf belegte auf Honda in 2:12,923 Minuten nur Rang 23. Die Bestzeit legte mit 2:08,195 Minuten Alex de Angelis (San Marino/Aprilia) vor.

Bei den 125ern fuhren die deutschen Piloten ebenfalls nur auf die hinteren Plätze. Sandro Cortese (Erolzheim/Honda/2:17,870) wurde 19., Dario Giuseppetti (Berlin/Aprilia/2:19,133) 25. und Sascha Hommel (Oberreichenbach/Malaguti/2:22,680) 35. unter 37 Fahrern. Bestzeit fuhr der Franzose Mike di Meglio (Honda/2:15,349).

© SID

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