Motorsport
Hofmann schimpft auf Bruchpilot Jacque

Nach dem Heimrennen auf dem Sachsenring ist Motogp-Pilot Alex Hofmann mit Olivier Jacque hart ins Gericht gegangen. Hofmann macht den Franzosen für den Crash verantwortlich, bei dem beide Fahrer ausgeschieden waren.

Für Motogp-Pilot Alex Hofmann war der Große Preis von Deutschland auf dem Sachsenring ein Fiasko. Bei seinem Heimrennen schied Hofmann nach einem Crash mit Olivier Jacque bereits nach wenigen Metern aus und schiebt dem Franzosen die Schuld für den Unfall zu. "Das war eine völlig unsinnige Aktion. Und das beim Heimrennen. Viele Freunde hat sich Olivier Jacque heute nicht gemacht", schimpfte Hofmann. Das Rennen wollte der Lokalmatador nutzen, um im ersten direkten Vergleich mit dem etatmäßigen Testfahrer aus Frankreich seine Ambitionen auf eine Vertragsverlängerung in der Motogp zu untermauern.

Jacque nimmt keine Schuld auf sich

Das mit Spannung erwartete Duell endete in der ersten Kurve, als die beiden Konkurrenten nach einer Kollision ausschieden. "Ich wollte Shane Byrne ausweichen, und Olivier ist viel zu optimistisch in die Kurve gegangen", meinte Hofmann. Ex-Weltmeister Jacque, der mit seinem zweiten Platz als Hofmann-Ersatz in Schanghai den Druck auf den einzigen deutschen Motogp-Fahrer erhöht hatte, war sich keiner Schuld bewusst: "Das war einfach sehr viel Pech für uns alle."

Rossi nicht zu bremsen

Der Frust bei den rund 100 000 Zuschauern war groß, doch die Fans wurden durch eine erneute Triumph-Fahrt von Valentino Rossi schließlich entschädigt. Der Superstar aus Italien überholte in der letzten Runde den spanischen Vize-Weltmeister Sete Gibernau und feierte beim 150. Start seiner Karriere den insgesamt 76. Sieg. In der WM-Wertung führt der sechsmalige Weltmeister nach dem achten Erfolg im zehnten Rennen mit 120 Punkten Vorsprung vor seinem Landsmann Marco Melandri.

© SID

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