Motorsport
Jean Todt soll Ferrari-Geschäftsführer werden

Im Formel-1-Rennstall Ferrari werden mehrere Posten auf der Managementebene neu besetzt. Teamchef und Generaldirektor Jean Todt soll zukünftig Geschäftsführer werden, während Ross Brawn Chef der Rennabteilung wird.

Auf der Managementebene bei Formel-1-Rennstall Ferrari kündigen sich umfangreiche Veränderungen an. Teamchef und Ferrari-Generaldirektor Jean Todt soll als künftiger Geschäftsführer mehr Verantwortung im Gesamtunternehmen übernehmen, seinen Posten als Chef der Rennabteilung um Rekordweltmeister Michael Schumacher soll der bisherige Technische Direktor Ross Brawn bekommen, wie die Sporttageszeitung "Tuttosport" am Dienstag berichtete.

Im Zuge der Neuordnung sollen auch die Kompetenzen des bisherigen Teammanagers Stefano Domenicali erweitert werden. Chefdesigner Rory Byrne soll von Aldo Costa abgelöst werden, der in Abstimmung mit dem als Aerodynamik-Guru geltenden Südafrikaner schon den wenig erfolgreichen F2005 entworfen hat. Unklar ist, wie lang Byrne noch bei Ferrari bleiben wird. Der Südafrikaner, der eine Tauchschule in Thailand besitzt, hat bereits angedeutet, nicht mehr allzu lang bei Ferrari zu bleiben.

Die Umstrukturierung bei Ferrari soll 2006 erfolgen. Die neue Generation soll die Weichen für die "goldene Ära" nach Michael Schumacher und Jean Todt stellen. Brawn hat sich schon mehrfach für einen Wechsel des Motorrad-Weltmeisters Valentino Rossi (Italien) zu Ferrari ausgesprochen.

© SID

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