Motorsport
Kristensen holt in Oschersleben die Pole Position

Beim Qualifying zum 5. Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters in Oschersleben hat Audi-Pilot Tom Kristensen die erste Pole Position seiner Karriere erobert. Der Däne hatte erst letzte Woche in Le Mans triumphiert.

Tom Kristensen ist derzeit nur schwer zu schlagen. Eine Woche nach seinem historischen Triumph beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans sicherte sich der Däne beim Qualifying zum 5. Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters in Oschersleben (Sonntag, 14 Uhr/live in der ARD) die erste Pole Position seiner DTM-Karriere.

"Nach meinem Le-Mans-Triumph bin ich als entspannter und sehr glücklicher Mensch nach Oschersleben gekommen. Das hat mir auch den Druck etwas genommen", sagte der 37-Jährige, der 1:20,218 Minuten für seine schnellste Runde benötigte. Er sei ganz stolz auf seine erste Trainingsbestzeit, meinte Kristensen weiter: "Offenbar hilft ein siebter Le-Mans-Sieg dabei."

Unwetter sorgt für Verzögerung

Wegen eines Unwetters mit sintflutartigen Regenfällen war das Qualifying um etwa 40 Minuten verschoben und die Startaufstellung nur in einem 30-minütigen Zeittraining ermittelt worden. Der Kampf um die so genannte Super-Pole wurde wegen einer Sturmwarnung ersatzlos gestrichen.

Kristensen, der 2004 in Oschersleben seinen bislang einzigen DTM-Sieg feierte, verwies seinen Teamkollegen Martin Tomczyk aus Rosenheim in 1:20,989 auf den zweiten Startplatz. Drittschnellster war der Brite Gary Paffett in einer AMG-Mercedes C-Klasse (1:21,004). Titelverteidiger Mattias Ekström (Schweden), der die Gesamtwertung mit 27 Punkten vor Paffett (24) anführt, belegte in einem weiteren Abt-Audi A4 den fünften Rang (1:21,058).

Frentzen nur auf Rang 14

Bester Opel-Pilot war Ex-Meister Laurent Aiello aus Frankreich, der im Vectra GTS V8 auf Platz sechs landete (1:21,229). Teamkollege Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach), der beim Rennen zuvor in Brünn als Dritter erstmals in seiner DTM-Karriere auf dem Podest stand, kam in 1:22,170 nicht über Position 14 hinaus. Pech hatten zwei weitere ehemalige Formel-1-Piloten: Jean Alesi (Frankreich) und der zweimalige Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland/beide Mercedes) stehen nach Ausrutschern auf den Plätzen 19 und 20 in der letzten Startreihe.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%