Motorsport
Loebs Serie endet in Finnland

Nach zuletzt sechs Siegen in Folge musste Weltmeister Sebastien Loeb bei der Finnland-Rallye eine Niederlage einstecken. Lokalmatador Marcus Grönholm war schneller als der Franzose und holte den Sieg.

Jede Serie findet irgendwann ihr Ende: Marcus Grönholm hat die imposante Siegesserie von Weltmeister Sebastien Loeb gestoppt und seine Heimat-Rallye in Finnland überlegen gewonnen. Der Lokalmatador zeigte im Peugeot 307 mit Bestzeiten am Fließband von Beginn an, wer "Herr im Haus" ist und verwies "Super Seb" beim 50. WM-Start im Citroen Xsara auf den zweiten Platz. Dritter wurde Markko Märtin (Estland/Peugeot).

Loeb, der als erster Fahrer der Rallye-Geschichte zuletzt sechs WM-Läufe in Folge gewonnen hatte, führt die WM-Gesamtwertung mit 83 Punkten weiter souverän an. Der Franzose liegt nach der 10. von 16 Rallyes in diesem Jahr 28 Zähler vor Grönholm, der sich durch den ersten Saisonsieg auf den zweiten Rang verbesserte.

Für Grönholm, der den WM-Titel 2000 und 2002 erobert hatte, war es der insgesamt 17. Erfolg seiner Karriere. Loeb bringt es ebenfalls auf 17 Siege, allein sieben davon hat er in dieser Saison gefeiert. Außer Grönholm gelang es 2005 bislang nur Petter Solberg in einem Subaru Impreza, Dominator Loeb zu entzaubern. Der Norweger gewann in Schweden und Mexiko.

Loeb: "Marcus ist immer schneller gewesen"

Die Vorentscheidung in Finnland fiel auf der 2. Etappe, als Grönholm ein halbes Dutzend Bestzeiten fuhr und Rivale Loeb durch einen Reifenschaden 37 Sekunden einbüßte. "Hinter einer Sprungkuppe lag ein dicker Stein genau auf unserer Linie. Ich konnte nicht mehr ausweichen, habe den Stein getroffen und den Reifen beschädigt", sagte der Citroen-Pilot.

Loeb zeigte sich aber auch beeindruckt von Grönholms Fahrt und zollte dem Gegner großen Respekt. "Ich habe hier alles gegeben, doch Marcus ist immer schneller gewesen. Deshalb habe ich zum Schluss nichts mehr riskiert und wollte lieber die sicheren Punkte nach Hause fahren."

© SID

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