Michael Schumacher

Ex-Rennfahrer macht laut Managerin „Fortschritte“

Die Managerin des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, Sabine Kehm, hat sich positiv zu dessen Genesung geäußert. „In Anbetracht der Schwere seiner Kopfverletzungen“ mache er gute Fortschritte.
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Der Zustand des ehemaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher verbessert sich nach Angaben seiner Managerin den Umständen entsprechend gut. Quelle: dpa
Fortschritte „in Anbetracht der Schwere seiner Kopfverletzungen“

Der Zustand des ehemaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher verbessert sich nach Angaben seiner Managerin den Umständen entsprechend gut.

(Foto: dpa)

GlandDer vor fast anderthalb Jahren beim Skifahren verunglückte Michael Schumacher macht weiterhin Fortschritte. In einem Interview für einen Uhren-Sponsor des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters sagte seine Managerin Sabine Kehm: „Wir sind froh weiter sagen zu können, dass er Fortschritte macht und ich sage das immer in Anbetracht der Schwere seiner Kopfverletzungen.“ Kehm wies in dem Interview aber auch wieder daraufhin, dass die Genesung des zweifachen Familienvaters noch lange dauern wird.

Schumacher hatte sich bei seinem Sturz am 29. Dezember 2013 im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Er hatte einige Tage in Lebensgefahr geschwebt und monatelang im Koma gelegen. Seit September vergangenen Jahres setzt der mittlerweile 46-Jährige seine Regeneration zu Hause im Kreis der Familie in seiner Schweizer Wahlheimat Gland fort.

„Werde gesund, Michael, greif weiter an!“
Handout showing Massa pointing to his helmet with "Schumi", as a tribute to Michael Schumacher in Penha
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„Lieber Michael, mein großartiger Freund, Du hast mir so sehr in meiner Karriere geholfen, ich bete jeden Tag für Dich.“

Felipe Massa, ehemaliger Teamkollege bei Ferrari.

Niki Lauda
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„Michael, ich verfolge Deine Situation jeden Tag und ich bin jeden Tag bei Dir.“

Niki Lauda, ehemaliger Ferrari-Pilot und dreimaliger Weltmeister.

Flavio Briatore in Genoa
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„Michael, ich erinnere mich noch an die lange Nacht, in der wir alle zusammen in der Villa d'Este mit Eddie (Jordan) und Bernie (Ecclestone) verhandelt haben. Danach ist viel passiert, nicht wahr! Du bist immer vorwärtsgegangen, Jahr für Jahr, hast mehr und mehr Titel gewonnen. Jetzt möchte ich Dich so bald wie möglich umarmen, so wie nach einem Grand-Prix-Sieg.“

Flavio Briatore, zweiter Teamchef von Schumacher.

Formula One Chief Executive Bernie Ecclestone arrives at the High Court in central London in this file photo
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„Es war eine lange Nacht, Eddie Jordan davon zu überzeugen, Dich aus seinem Vertrag zu lassen und Flavio, Dich zu nehmen. Aber abgesehen von meinem Schlafmangel hat es gut geklappt und ich war sehr stolz, es hinbekommen zu haben. Ich bin schon immer einer Deiner großen Fans, also lass mich nicht im Stich.“

Bernie Ecclestone, Formel-1-Geschäftsführer.

Ferrari CEO di Montezemolo looks on at the exhibition stand of Ferrari on the first media day of the 80th Geneva Car Show at the Palexpo in Geneva
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„Michael, meine Gedanken sind immer bei Dir, mit großer Zuneigung! Jeder bei Ferrari verfolgt, was mit dir passiert, so wie sie es sonst von der Box aus gemacht haben, bei so vielen Grand Prix, die Du für uns gewonnen hast. Und ich bin mir genauso sicher, dass Du auch diesen wichtigen Kampf gewinnen wirst.“

Luca di Montezemolo, Ferrari-Präsident.

damon hill
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„Michael hat mehr Rennen und Weltmeisterschaften in der Formel 1 gewonnen als jeder andere. Gegen Michael in einem Showdown um die WM anzutreten hat dir ein für alle Mal gezeigt, wo du als Fahrer stehst. Ich bin dankbar, einige epische Duelle gegen Michael gefahren zu sein. (...) Manchmal hast Du mich (auch) verärgert, Michael, mit den Sachen, die Du gesagt hat. Und ich hab Dich wahrscheinlich auch verärgert, als ich Dir reingefahren bin. All das spielt nun keine Rolle. Alles was zählt, ist, dass Du dich wieder erholst und zu deiner Familie kommst.“
Damon Hill, Mitte der 90er-Jahre größter Rivale von Schumacher.

Eddie Jordan
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„Silverstone 1991, Deine erste Formel-1-Fahrt: einfach erstaunlich, niemals vergessen. Werde gesund, Michael, greif weiter an.“

Eddie Jordan, erster Teamchef von Schumacher.

Details zu Schumachers gesundheitlichem Zustand gibt es seit den ersten dramatischen Tagen damals im Krankenhaus von Grenoble nicht. Im Alpen-Ort war er nach seinem Unfall behandelt worden. Schumacher soll sich abgeschieden von der Öffentlichkeit weiter erholen. In seinem Haus kümmert sich ein Team von Fachleuten um den erfolgreichsten Piloten in der Geschichte der Formel 1. Sein Schicksal bewegt Fahrerkollegen und Fans bis heute.

  • dpa
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