Motorsport
Michelin-Vorschlag stößt bei der FIA auf Ablehnung

Auch nach dem schweren Unfall von Ralf Schumacher am Freitag in Indianapolis hat die FIA einen Vorschlag von Reifenhersteller Michelin abgelehnt. Alle Teams dürfen im Rennen weiter keine neuen Reifen benutzen.

Der Automobil-Weltverband FIA bleibt nach dem Unfall von Ralf Schumacher am Freitag weiter stur. Nur wenige Stunden vor dem Großen Preis der USA am Sonntag in Indianapolis hat die FIA den Vorschlag von Reifenhersteller Michelin abgelehnt, mit neuen Reifen zu starten, die noch nicht in der Qualifikation benutzt wurden. Demnach dürfen die Teams, die von den Franzosen ausgerüstet werden, vor dem 9. WM-Lauf nicht straffrei ihre Reifen wechseln. Ob das Rennen am Abend (20.00 Uhr, live auf RTL und Premiere) gestartet wird, gilt als unsicher.

Mit diesem Vorschlag hatte Michelin auf den schweren Unfall von Ralf Schumacher reagiert, der am Freitag im Training nach einem plötzlichen Druckverlust im linken Hinterreifen in der Steilkurve in die Begrenzungsmauer gerast war.

Sieben Teams betroffen

Ralf Schumacher war einen Tag später von FIA-Arzt Gary Hartstein nach einer Untersuchung keine Startfreigabe erteilt worden. Da Michelin bislang den Grund für den Druckverlust noch nicht gefunden hat, empfahl der Ausrüster seinen sieben Teams einen Verzicht auf das Rennen. Renault-Teamchef Flavio Briatore hatte angekündigt, seine Piloten nur mit neuen Reifen ins Rennen zu schicken.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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