Motorsport
Montoya in Monza auf Pole - Schumacher Sechster

Michael Schumacher (Ferrari) ist im Qualifying zum Großen Preis von Italien in Monza nicht über den sechsten Platz hinausgekommen. Die Pole Position sicherte sich der Kolumbianer Juan Pablo Montoya im Mclaren-Mercedes.

Ferrari-Pilot Michael Schumacher konnte auch im Qualifying zum Großen Preis von Italien am Sonntag (14.00 Uhr/live bei Premiere und RTL) in Monza nicht überzeugen. Der Formel-1-Weltmeister benötigte 1:21,721 Minuten für seine schnellste Runde und steht als Sechster nur in der dritten Reihe. "Ans Podium zu denken, ist schon etwas zu optimistisch. Wir kämpfen aber um WM-Punkte", sagte Schumacher.

Von der Pole Position startet Juan Pablo Montoya (Kolumbien/1:21,054) vor Renault-Pilot Alonso (1:21,319) und dem Engländer Jenson Button (BAR-Honda/1:21,369). Ralf Schumacher wurde im Toyota in 1:22,266 Minuten Neunter. Sollte WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Spanien) am Sonntag nur einen Zähler mehr als der Champion holen, wäre Schumacher entthront. Für den siebenmaligen Weltmeister ist das offenbar kein Problem: "Es ist ja nicht etwas, was über Nacht passiert ist. Man hat ja schon in den vergangenen Wochen die Entwicklung gesehen", meinte Schumacher.

Räikkönen nur auf Rang elf

Der große Pechvogel der Saison bleibt aber Kimi Räikkönen. Der Mclaren-Mercedes-Pilot und WM-Zweite fuhr zwar im Qualifying bereits zum sechsten Mal in dieser Saison die schnellste Runde (1:20,855), wurde aber wegen eines notwendigen Motorenwechsels um zehn Plätze nach hinten gestuft.

"Von Platz elf nach vorn zu fahren, wird natürlich sehr schwer. Aber wir haben ja das schnellste Auto", sagte Räikkönen und hält ein Wunder noch für möglich. Der "Iceman" hatte nach Motorenwechseln in Magny-Cours und Silverstone in diesem Jahr bereits beeindruckende Aufholjagden gezeigt und war auf die Plätze zwei beziehungsweise drei gefahren.

Heidfeld muss passen

Nick Heidfeld indes verzichtete wegen starker Kopfschmerzen als Folge eines Unfalls bei Tests in der vergangenen Woche an gleicher Stelle auf einen Start und reiste schon am Samstagmorgen ab. "Die Kopfschmerzen gingen einfach nicht weg. Es ist schade, denn das Auto war hier richtig gut. Aber die Sicherheit geht vor. Es ist besser, jetzt zu pausieren, als weiterzufahren und dann länger auszufallen", sagte der BMW-Williams-Pilot.

© SID

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