Motorrad-Weltmeister fährt für Schumi
Rossi testet bei Ferrari erstmals mit Schumacher

Erstmals darf sich Valentino Rossi mit anderen Formel-1-Piloten messen. Der siebenmalige Motorrad-Weltmeister wird in der kommenden Woche gemeinsam mit Michael Schumacher in Valencia Testfahrten für Ferrari absolvieren. Das bestätigte ein Ferrari-Sprecher am Donnerstag.

Bislang war der 26 Jahre alte Italiener nur allein bei privaten Ferrari-Testfahrten im Einsatz. Das Fahren im Verkehr wird für den Motorradpiloten ein nächster wichtiger Entwicklungsschritt. In Valencia werden ab dem 31. Januar neben Ferrari auch Mclaren-Mercedes, BMW-Sauber, Williams, Toyota und Honda testen.

"Rossi beeinträchtigt Vorbereitungen nicht"

Formel-1-Rekordchampion Schumacher sieht durch Rossis Einsatz die Vorbereitungen der Scuderia auf den Saisonauftakt am 12. März in Bahrain nicht beeinträchtigt. "Wir konzentrieren uns auf unsere Saisonvorbereitung. Da macht es für dieses Jahr keinen Unterscheid, ob Valentino dabei ist oder nicht. Für die Zukunft mag das vielleicht anders sein", sagte Schumacher.

Seit längerem wird spekuliert, dass Rossi 2007 aus der Motogp zu Ferrari in die Formel 1 wechseln könnte. Schumacher will erst im Laufe dieser Saison entscheiden, ob er seinen Ende des Jahres auslaufenden Vertrag bei den "Roten" noch einmal verlängert.

Massa Trainingsschnellster in Barcelona

Am Donnerstag war "Schumi" bei Entwicklungstests im 248-F1-Boliden auf dem Catalunya-Kurs von Barcelona unterwegs. Der Kerpener benötigte 1:16,888 Minuten für die schnellste seiner insgesamt 78 Runden. Im Vergleich mit der Konkurrenz belegte er den achten Platz. Tagesschnellster in 1:15,969 Minuten war Schumachers Teamkollege Felix Massa im mit V8-Motor ausgestatteten F2004-Gefährt.

Ein positives Fazit im Sauber-BMW zog Nick Heidtfeld. Der Mönchengladbacher erzielte die viertbeste Zeit (1:16,360) und steigerte sich im Vergleich zum Vortag um rund eine halbe Sekunde. Toyota-Pilot Ralf Schumacher fuhr in 1:17,504 Minuten die zehnbeste Teit, während der Finne Kimi Raikkönen bei seinem Saisondebüt im Mclaren-Mercedes MP4-21 in 1:17,739 Minuten gestoppt wurde.

© SID

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