Motorsport 24-Stunden-Rennen
Bartels in Spa zum Dritten

Michael Bartels hat zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren das 24-Stunden-Rennen in Spa gewonnen. Damit konnte der Ex-Formel-1-Pilot die Tabellenführung weiter ausbauen.

Zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Jahre hat der frühere Formel-1-Pilot Michael Bartels beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) triumphiert. "Das war ein unglaubliches Langstreckenrennen. Der immer wieder einsetzende und zum teil starke Nieselregen hat es für alle sehr schwer gemacht. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass dem gesamten Team kein einziger Fehler unterlief", sagte Bartels: "Das war letztendlich der entscheidende Faktor für den erneuten Erfolg. Ich kann noch gar nicht glauben, hier schon wieder gewonnen zu haben."

Nach 577 Runden (4 041,308 km) hatten Bartels und seine Teamkollegen Andrea Bertolini (Italien), Stephane Sarrazin (Frankreich) und Eric van de Poele (Belgien) im werksunterstützten Vitaphone-Maserati Mc12 zwei Runden Vorsprung vor dem Schwesterauto mit Stephane Lemeret, Alexandre Negrao, Alessandro Pier-Guidi und Miguel Ramos (Belgien/Brasilien/Italien/Portugal).

Bartels/Bertolini bauen Tabellenführung auf 13 Punkte Vorsprung aus

In der FIA-GT-Meisterschaft bauten Bartels/Bertolini mit dem ersten Saisonsieg die Tabellenführung aus und liegen mit 44 Punkten nun 13 Zähler vor den Teamkollegen Negrao/Ramos (31.).

Lokalmatador van de Poele feierte nach 1987, 1998, 2005 und 2006 den insgesamt fünften Triumph bei seinem "Heimspiel" und ist damit Rekordhalter in der 85-jährigen Geschichte des Marathons. Für die italienische Nobelmarke Maserati war es nach 2005 und 2006 der dritte Erfolg auf dem anspruchsvollen Ardennenkurs.

Dagegen hatte das Team Phoenix Racing Pech. Die Mannschaft aus der Eifel, die auch zwei Werks-Audi A4 in der DTM einsetzt, musste die beiden Corvette Z06 nach zwischenzeitlicher Doppelführung jeweils wegen eines Brandschadens aus dem Rennen nehmen. So "erbten" Philipp Peter/Allan Simonsen/Andrew Thompson/Darren Turner (Schweiz/Dänemark/Großbritannien/Großbritannien) im Aston Martin Dbr9 den dritten Gesamtrang.

© SID

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