Motorsport 24-Stunden-Rennen
Erster Sieg für Wheldon beim Klassiker in Daytona

Zusammen mit Scott Dixon (Neuseeland) und Casey Mears (USA) hat Indy-500-Gewinner Dan Wheldon (Großbritannien) beim 24-Stunden-Rennen in Daytona/USA den ersten Sieg für Lexus herausgefahren.

Das Star-Ensemble trumpfte beim Klassiker in Daytona/USA groß auf: Indy-500-Gewinner Dan Wheldon (Großbritannien), IRL-Champion Scott Dixon (Neuseeland) und Nascar-Star Casey Mears (USA) haben in einem Lexus Riley die 44. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Daytona gewonnen. Die Piloten und die Toyota-Nobelmarke feierten vor 50 000 Zuschauern ihre ersten Triumphe beim Klassiker an der Ostküste Floridas. Wheldon avancierte damit zum erst achten Fahrer, der bei den berühmten US-Langstreckenklassikern in Indianapolis und Daytona siegte.

Mit den Plätzen drei und vier musste sich Rekordgewinner Porsche (20 Gesamtsiege) begnügen. Die beiden Werksteams mit den Trainingsschnellsten Lucas Luhr/Mike Rockenfeller/Patrick Long (Koblenz/Neuwied/USA) und David Donohue/Darren Law/Sascha Maassen (USA/USA/Aachen) hatten jeweils lange geführt, konnten aber trotz anschließender Technik-Probleme durch beeindruckende Aufholjagden noch Platzierungen in der Spitze sichern.

Motorschaden stoppt Danica Patrick

Pech hatte auch Danica Patrick (USA). Die 23-Jährige, die in der Indy Racing League (IRL) trotz bislang drei Pole Positions noch keinen Podestplatz erreicht hat, schaffte die angestrebte Platzierung unter den besten Drei auch bei ihrem Daytona-Debüt nicht. Nach 230 Runden lag Patrick zwar mit ihrem Pontiac Crawford sogar erstmals in Führung. 30 Minuten später beendete aber ein kapitaler Motorschaden nach zehn Stunden Fahrzeit ihren den Traum vom möglichen Gesamtsieg.

Auch Altstar Dieter Quester hatte bei seinem 15. Daytona-Start kein Glück. Der mit 66 Jahren älteste Teilnehmer im 67 Sportwagen starken Feld lag in dem vom deutschen Team Farnbacher Racing (Lichtenau) eingesetzten Porsche 997 GT3 schon mit zwei Runden Vorsprung in Führung, als sich in der 13. Stunde der zweite Gang im Getriebe verabschiedete. Trotzdem belegte der Österreicher noch den dritten Platz in der GT-Kategorie und Rang zwölf in der Gesamtwertung.

© SID

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