Motorsport 24-Stunden-Rennen
Frentzen fährt bei zwei 24-Stunden-Klassikern

Der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen wird bei zwei 24-Stunden-Rennen starten. Auf dem Nürburgring wird er einen Apollo-Sportwagen fahren, in Le Mans einen Aston Martin.

Der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen geht bei zwei berühmten 24-Stunden-Rennen an den Start. Innerhalb von drei Wochen ist der Mönchengladbacher zuerst beim Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring (24./25. Mai) in einem Apollo-Sportwagen (630 PS) unterwegs, dann folgt der Marathon in Le Mans (14./15. Juni). Dort pilotiert der 40-Jährige gemeinsam mit dem Österreicher Karl Wendlinger und Andrea Piccini aus Italien einen Werks-Aston Martin Dbr9.

Anfang März hatte Frentzen in Le Castellet/Frankreich erstmals den britischen GT1-Sportwagen (600 PS) getestet und war damit auf Anhieb gut zurechtgekommen. "Ich war total überrascht, wie einfach der Aston Martin zu fahren ist", sagte Frentzen dem sid: "Es ist eine tolle Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen wollte." Damit werden alte Erinnerungen wach, denn Frentzen und Wendlinger bildeten 1990 mit Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher das legendäre Mercedes-Junior-Team. Drei Jahre später waren Wendlinger und Frentzen in der "Königsklasse" bei Sauber ebenfalls Teamkollegen. Allerdings haben sie sich noch nie ein Rennauto geteilt.

Für Frentzen, der in 157 Formel-1-Rennen drei Siege holte und 1997 Vize-Weltmeister sowie 1999 WM-Dritter war, ist es bei den Klassikern der jeweils zweite Einsatz. 1988 belegte er beim Eifel-Marathon in einem Opel Astra den achten Platz. Vier Jahre später fuhr Frentzen an der in einem Lola-Judd T92/10 auf Gesamtrang 13 unter nur 16 Sportwagen, die ins Ziel kamen.

© SID

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