Motorsport 24-Stunden-Rennen
Porsche-Team gewinnt 24 Stunden vom Nürburgring

Das Manthey-Team hat die 35. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring gewonnen. Bei sintflutartigem Regen und Hagelschauern siegte das Porsche-Werksteam nach 112 Runden (2 842,336 km) vor Zakspeed-Racing.

Triumph für Porsche im auf dem Nürburgring: Das Manthey-Team hat bei der 35. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring vor rund 210 000 Zuschauern den zweiten Gesamtsieg in Folge gefeiert. Bei sintflutartigem Regen und Hagelschauern, die am Samstag für eine Startverzögerung von fast zwei Stunden gesorgt hatten, setzten sich die Trainingsschnellsten Timo Bernhard aus Dittweiler, der Franzose Romain Dumas, Mark Lieb (Rutesheim) und Marcel Tiemann (Soltau) in einem werksunterstützten Porsche 911 GT3-RSR nach 112 Runden (2 842,336 km) durch.

Mit zwei Runden Rückstand belegten Patrick Simon (Wiesbaden), Duncan Huisman und Tom Coronel (beide Niederlande) sowie der Franzose Christophe Bochut in einer Dodge Viper GTS-R des ehemaligen Formel-1-Rennstalls Zakspeed Racing aus Niederzissen den zweiten Gesamtrang und konnten sich über den Klassensieg in der SP8-Kategorie freuen. Mit drei Gesamtsiegen (1999, 2001, 2002) ist die Mannschaft rund um Teamchef Peter Zakowski das erfolgreichste Team bei dem Langstrecken-Klassiker.

Altmeister Ludwig im Pech

Das lange Zeit an zweiter Gesamtposition liegende Porsche-Quartett mit Dirk Adorf/Marc Basseng/Marc Hennerici/Frank Stippler (Hennef/Bonn/Leutenbach/Bad Münstereifel) musste sich mit Platz drei zufrieden geben. Basseng hatte beim Zweikampf um die Spitze eine Kollision mit Tiemann und fiel durch zurück.

Glück und Pech hatten die beiden Altmeister Hans-Joachim Stuck (Ellmau) und Klaus Ludwig (Roisdorf). Während der 56-jährige Stuck nach einer unverschuldeten Kollision weiterfahren konnte und als Gesamtfünfter sogar noch einen Klassensieg (SP6-Kategorie) feierte, musste der ein Jahr ältere Ludwig nach Motorproblemen sechs Stunden vor Schluss in den Top fünf liegend aufgeben.

Insgesamt nahmen 864 Piloten aus 29 Nationen in 222 Fahrzeugen an dem PS-Spektakel in der Eifel teil.

© SID

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