Motorsport 24-Stunden-Rennen
Schwerer Massencrash auf dem Nürburgring

Während des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring kam es in der Nacht auf Sonntag zu einem schweren Massencrash. Wie durch ein Wunder blieben alle Beteiligten, darunter auch Hans-Joachim Stuck, unverletzt.

Die Fahrer haben beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring keine ruhige Nacht erlebt, dafür hatte ein Massenunfall gesorgt. Kurz nach Mitternacht strandete ein Honda-Pilot im Streckenabschnitt "Kallenhard" mit Motorschaden. Das ausgelaufene Öl verteilte sich über die komplette Fahrbahn. Insgesamt sieben Piloten konnten dem anschließenden Chaos nicht entrinnen. Prominentestes "Opfer" war dabei der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck (Ellmau), der zu diesem Zeitpunkt mit einem BMW M3 GTR auf Rang fünf im Gesamtklassement lag.

"Plötzlich ist vor mir ein Auto nach links in die Leitplanke abgebogen und dann auf die Strecke zurückgeschleudert", erklärte Stuck, dessen BMW dabei getroffen, umgedreht wurde und entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam. Anschließend erlebte der 55-jährige Altstar ein wahres Horrorszenario.

Stuck: "Ich habe dem Tod in die Augen gesehen"

"Ich war nur noch Passagier und habe erstmals in meiner 37-jährigen Rennfahrer-Karriere dem Tod wahrhaftig in die Augen gesehen. Zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierten mit meinem BMW. Ein Audi-Pilot verfehlte mich nur ganz knapp und schlug neben mir derart hart in ein anderes Auto ein, dass dabei Motor samt Getriebe herausgerissen und anschließend durch die Luft gewirbelt wurden. Ich bin erst ausgestiegen, als die Strecke komplett blockiert war und habe dann das Ausmaß des ganzen Chaos" gesehen."

Wie durch ein Wunder wurde bei dem Massencrash niemand verletzt. Das Rennen wurde an der Unfallstelle wegen der Aufräumarbeiten kurz neutralisiert. 3:30 Stunden vor Rennende am Sonntag liegen nach wie vor die drei werksunterstützten Porsche-Teams auf den Plätzen eins bis drei.

© SID

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