Motorsport 24-Stunden-Rennen
Spa für Bartels weiter ein gutes Pflaster

Michael Bartels hat seinen Titel beim 24-Stunden-Rennen in Spa/Belgien erfolgreich verteidigt. Der Ex-Formel-1-Pilot siegte mit seinem Maserati-Team mit 1:41 Minuten Vorsprung vor dem Team Phoenix Racing.

Die Rennstrecke im belgischen Spa hat sich für Michael Bartels erneut als gutes Pflaster erwiesen: Der frühere Formel-1-Pilot aus Plettenberg hat beim 24-Stunden-Rennen seinen Vorjahreserfolg wiederholt. Bartels siegte mit Lokalmatador Eric van de Poele und Andrea Montermini (Italien) im werksunterstützten Maserati MC zwölf knapp vor den Trainingsschnellsten Marcel Fässler/Jean-Denis Deletraz/Stephane Lemeret/Andrea Piccini (Schweiz/Schweiz/Belgien/Italien) im Aston Martin Dbr9.

Das Maserati-Trio hatte beim 4. Lauf zur FIA-GT-Meisterschaft 1:41 Minuten Vorsprung auf das Team Phoenix Racing aus Meuspath in der Eifel. Die Mannschaft um Teamchef Ernst Moser, die ansonsten zwei Audi A4 in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft einsetzt, konnte sich damit trösten, dass erstmals ein Aston Martin Dbr9 bei einem 24-Stunden-Rennen die Zielflagge sah.

"Ich kann noch gar nicht glauben, hier schon wieder gewonnen zu haben"

"Das war ein unglaubliches Langstreckenrennen, eigentlich eher ein Sprint über 24 Stunden. Ich kann noch gar nicht glauben, hier schon wieder gewonnen zu haben", sagte Bartels nach dem zweiten 24-Stunden-Sieg auf dem berühmten Ardennenkurs in Folge. Sein Teamkollege van de Poele ist mit jetzt vier Gesamtsiegen (1987, 1998, 2005, 2006) einer von insgesamt drei Rekordhaltern in Spa.

Für Maserati war es nach 2005 ebenfalls erst der zweite Erfolg in der 83-jährigen Geschichte des Rennens seit 1924. Das Sieger-Trio verbesserte zudem mit 589 Runden (4 115,840km) den erst im vergangenen Jahr aufgestellten eigenen Distanzrekord (576 Runden/4 018,176km).

Pech hatte das ehemalige Formel-1-Team Zakspeed Racing aus Niederzissen. Sascha Bert/Jan Charouz/Jarek Janis/Andrea Montermini (Ober-Ramstadt/Tschechien/Tschechien/Italien), die lange Zeit an dritter Stelle gelegen hatten, mussten ihren Saleen S7-R eine halbe Stunde vor Schluss mit einem Motorschaden abstellen. Es wäre die erste Zielankunft für den amerikanischen Sportwagen bei einem 24-Stunden-Rennen gewesen.

© SID

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