Motorsport 24-Stunden-Rennen
"Striezel" Stuck startet in der "Grünen Hölle"

Hans-Joachim Stuck wird am 24./25. Mai mit den Dakar-Piloten Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Dieter Depping für Volkswagen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten.

Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen schickt seinen Motorsport-Repräsentanten Hans-Joachim Stuck in die "Grüne Hölle": "Striezel" wird gemeinsam mit den drei Dakar-Piloten Carlos Sainz, Giniel de Villiers und Dieter Depping den 24-Stunden-Klassiker auf dem Nürburgring am 24./25. Mai absolvieren. Stuck wird am Steuer eines von drei VW Scirocco sitzen, der schon vor der Markteinführung im Herbst seine Feuertaufe auf der Rennstrecke erhält.

Während der 57-jährige Stuck (Ellmau) bereits dreimal auf dem Nürburgring triumphiert hat und auch Depping (Wedemark) unter anderem mit Platz acht im Vorjahr über Ring-Erfahrung verfügt, ist die legendäre Nordschleife für den zweimaligen Rallye-Weltmeister Sainz (Spanien) und de Villiers (Südafrika) Neuland.

"Mein letztes Rundstrecken-Rennen liegt lange zurück in den 80er-Jahren zu Beginn meiner Karriere", sagt Sainz: "Ich bin noch nie ein 24-Stunden-Rennen gefahren und freue mich sehr darauf. Ich kenne den Nürburgring nur aus Erzählungen und habe gehört, dass dieses Rennen eine ganz besondere Herausforderung ist." Mehr Rundstrecken-Erfahrung hat dagegen de Villiers, der vor seinem Wechsel in den Marathon-Rallyesport in Südafrika fünfmal Tourenwagen-Meister war.

Stuck freut sich auf Start mit "Lichtgestalt" Sainz

Stuck freut sich auf seinen Einsatz und die prominenten Teamkollegen. "Zum einen bin ich stolz darauf, in meinem Alter noch bei der Wettbewerbs-Premiere eines neu vorgestellten Autos wie dem Scirocco dabei sein zu dürfen. Zum anderen ist es für mich eine tolle Sache, an der Seite von Carlos Sainz als Teamkollege zu starten. Er ist im Rallye-Sport eine ähnliche Lichtgestalt wie Michael Schumacher in der Formel 1", sagt Stuck. Er zählt den Eifel-Marathon mit dem Grand Prix von Monaco, den 24 Stunden von Le Mans und den 500 Meilen von Indianapolis zu den vier attraktivsten Rennen weltweit.

Neben Stuck und den Rallye-Piloten, die vom 20. bis 26. April bei der Zentral-Europa-Rallye in ihren angestammten VW Touareg sitzen werden, gehören neben VW-Vorstand Ulrich Hackenberg unter anderem auch VW-Junior Jimmy Johansson (Schweden) und Florian Gruber (Aham) zum Aufgebot, die 2007 mit Depping in einem Golf GTI saßen. Auf diesem Auto basiert der neue Renn-Scirocco, der rund 300 PS leistet.

© SID

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