Motorsport 24-Stunden-Rennen
Zakspeed hofft auf Sieg in der "grünen Hölle"

Der ehemalige Formel-1-Rennstall Zakspeed hofft bei der 35. Auflage des 24-Stunden-Rennens am Samstag auf der Nürburgring-Nordschleife auf den vierten Gesamtsieg nach 1999, 2001 und 2002.

Zakspeed träumt vom vierten Triumph beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Der ehemalige Formel-1-Rennstall aus Niederzissen gehört bei der 35. Auflage des Events am Samstag (15 Uhr) auf der Nordschleife zu den Teams, die um den prestigeträchtigen Gesamtsieg kämpfen. Bei der langen Hatz zweimal rund um die Uhr vertraut die Mannschaft aus der Eifel wieder auf die Zuverlässigkeit der Dodge Viper GTS-R, mit der man schon drei Gesamtsiege (1999, 2001, 2002) unter Dach und Fach bringen konnte. Kein anderes Team war bisher bei dem Langstrecken-Klassiker erfolgreicher.

"Wir haben ein starkes Fahrerquartett zusammengestellt und hoffen erneut um den Gesamtsieg zu kämpfen. Wie immer spielt bei so einem langen Rennen neben Können auch viel Glück eine große Rolle", meint Zakspeed-Teamchef Peter Zakowski, der weiß, wovon er spricht. Schließlich hat der 41-Jährige schon viermal und damit so oft wie kein anderer Fahrer die 24 Stunden in der "grünen Hölle" gewonnen.

Fliegende Holländer" als Trumpfkarte

Zum starken Zakspeed-Aufgebot gehören neben Patrick Simon aus Wiesbaden die beiden "fliegenden Holländer" Tom Coronel und Duncun Huisman sowie Christophe Bouchut (Frankreich). Huisman fuhr 2004 als Zweiter und 2005 als Gesamtsieger im Werks-BMW M3 GTR zweimal aufs Treppchen.

Bouchut kennt das Auto wie kaum ein anderer Pilot, denn er hat zwei seiner insgesamt drei Titelgewinne in der FIA-GT-Meisterschaft mit einer Viper errungen. Der 40-Jährige hat zudem die berühmten 24-Stunden-Rennen in Daytona, Le Mans und Spa gewonnen und würde mit einem Triumph am "Ring" Geschichte schreiben, denn noch nie zuvor konnte ein Pilot die vier Klassiker gewinnen.

Sollte das Wetter mitspielen, könnte Zakspeed auch einen Rekord zurückerobern, den man zuvor fünf Jahre lang gehalten hatte: 2006 spulten Timo Bernhard/Lucas Luhr/Mike Rockenfeller/Marcel Tiemann (Dittweiler/Koblenz/Neuwied/Soltau) in einem Porsche 911 GT3 insgesamt 151 Runden (3 832,078 km) ab.

"Aston Martin, BMW und Porsche sind mit werksunterstützten Autos für uns eine große Herausforderung. Deshalb sind wir stolz darauf, zum engeren Favoritenkreis zu gehören", sagt Zakowski.

© SID

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