Motorsport Alms
Drei neue Stadtrennen werten Alms 2007 auf

Drei neue Stadtrennen werten die American Le Mans Series in der kommenden Saison deutlich auf. In St. Petersburg/USA, Long Beach und Detroit fällt 2007 der Startschuss für ein Alms-Rennen.

Der Rennkalender der American Le Mans Series (Alms) wird 2007 durch drei Stadtrennen deutlich attraktiver. Die Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt, in der die deutschen Hersteller Audi und Porsche engagiert sind, wird den Fans im kommenden Jahr mit neuen Rennen in St. Petersburg in Florida (31. März), Long Beach in Kalifornien (14. April) und Detroit (1. September) noch näher gebracht.

Insgesamt zwölf Läufe

Insgesamt werden zwölf Läufe ausgetragen, zwei mehr als in diesem Jahr. Saisonauftakt ist am 17. März traditionell das 12-Stunden-Rennen in Sebring in Florida. Das Finale wird am 20. Oktober wieder auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn in Laguna Seca in Kalifornien stattfinden.

Zwei Doppelveranstaltungen (St. Petersburg und Detroit) finden zusammen mit der Indy Racing League (IRL) statt, dreimal startet die Alms gemeinsam mit der US-Cart-Serie (Long Beach, Houston, Elkhart Lake). Die Veranstaltung in Portland wurde gestrichen.

"Das ist der beste Kalender in der Geschichte der Serie", meinte Alms-Präsident Scott Atherton am Rande des Saisonfinales in Laguna Seca: "Wir fahren in den stärksten Märkten der USA, dadurch wird die Alms noch populärer."

Außer in Sebring (12 Stunden), Atlanta (1 000 Meilen) und Laguna Seca (4 Stunden) gehen acht der zwölf Rennen über eine Distanz von 2:45 Stunden. Erstmals in der neunjährigen Alms-Geschichte wird es ein Sprintrennen (Long Beach) über 90 Minuten geben.

Porsche will weiter in der Erfolgsspur fahren

Der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche hat unterdessen die Weichen für die Zukunft gestellt und wird 2007 die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Multi-Millionär Roger Penske in der American Le Mans Series fortsetzen. Gemeinsam will man mit dem neuen Sport-Prototypen RS Spyder an die in diesem Jahr erreichten Erfolge anknüpfen.

"Mit seiner Erfahrung und Professionalität hatte das Penske-Team großen Anteil daran, dass wir die Ziele, die wir uns für diese Saison gesetzt haben, erreichen konnten", sagte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen: "Wir sind zuversichtlich, dass mit der neuen Generation des RS Spyder unsere Erfolgsserie auch im nächsten Jahr anhält."

Penske ist der erfolgreichste Rennstall überhaupt in den USA. Allein 14-mal gewann die renommierte Mannschaft die berühmten 500 Meilen von Indianapolis, zuletzt im Mai dieses Jahres. Bereits vor dem Alms-Saisonfinale am Sonntag in Laguna Seca in Kalifornien sicherte sich Penske-Motorsport erstmals die Teamwertung in der Alms und gewann für Porsche den Hersteller-Titel in der Lmp2-Klasse.

Was Porsche noch fehlt, ist die Fahrermeisterschaft in der "kleinen" Lmp2-Kategorie. Hier besitzen die Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen (Aachen/165 Punkte) und Lucas Luhr (Koblenz/161) die besten Titelchancen. In Lauerstellung liegen Clint Field und Liz Halliday (beide USA) mit ihrem Lola AER-B05 (beide 150). In der "großen" Lmp1-Klasse steht Audi bereits als erneuter Titelträger bei Fahrern und Herstellern fest.

© SID

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