Motorsport Alms
Franzose flankiert drei Deutsche bei Porsche

In der American Le Mans Series (Alms) gehen im kommenden Jahr drei deutsche Piloten für Porsche an den Start. Lucas Luhr bildet ein Gespann mit Sascha Maassen, Timo Bernhard fährt mit dem Franzosen Romain Dumas.

Auf der Motorshow in Essen hat Sportwagenhersteller Porsche seine Fahrer für die American Le Mans Series (Alms) im kommenden Jahr bekannt gegeben. Dabei setzt Porsche auf drei deutsche Piloten. Lucas Luhr und Sascha Maassen (Koblenz/Aachen) sowie Timo Bernhard/Romain Dumas (Dittweiler/Frankreich) werden sich jeweils im Cockpit der beiden RS Spyder ablösen.

Quartett mit Sieg-Erfahrung

Alle vier Piloten haben bereits Meistertitel in der Alms gewonnen. Für den traditionellen Saisonauftakt am 18. März 2006 in Sebring/Florida sowie das 1 000-Meilen-Rennen in Atlanta erhalten die beiden erfolgreichen Fahrerduos Verstärkung durch Emmanuel Collard (Frankreich) und Patrick Long (USA).

Die Zuffenhausener hatten beim Saisonfinale der American Le Mans Series (Alms) am 16. Oktober 2005 in Laguna Seca/Kalifornien ein beachtliches Debüt mit dem brandneuen Sportwagen gefeiert. Luhr/Maassen belegten Rang fünf in der Gesamtwertung und holten den Klassensieg in der Lmp2-Kategorie. Rekordgewinner Porsche hatte 1998 mit dem 911 GT1 beim letzten Werkseinsatz das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewonnen.

200 Siege für Penske

Der fast 500 PS starke RS Spyder entstand im Auftrag von Porsche Nordamerika. Entwicklungspartner und exklusiver Kunde ist das Team des amerikanischen Multi-Millionärs Roger Penske, dessen Rennstall der erfolgreichste überhaupt in den USA ist. Allein 13-mal gewann das Team die legendären 500 Meilen von Indianapolis, insgesamt holten Penske-Fahrer mehr als 200 Siege. 1972 und 1973 arbeitete Penske auch schon einmal erfolgreich mit Porsche zusammen und holte mit dem Typ 917 zwei Titel in der Canam-Serie.

Darüber hinaus gab Porsche bekannt, dass auch zwei Markenpokale weiterhin zum Motorsportprogramm gehören. Der Michelin-Supercup fährt bis einschließlich 2008 im Rahmenprogramm der Formel-1-WM, der Carrera-Cup wird ebenfalls in den kommenden drei Jahren bei den Rennen der DTM stattfinden. In beiden Markenpokalen kommen technisch identische Rennversionen des Porsche 911 zum Einsatz.

© SID

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