Motorsport Alms: R10 soll für Audi an zwei Fronten kämpfen

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R10 soll für Audi an zwei Fronten kämpfen

Ab der zweiten Saisonhälfte in der American Le Mans Serie setzt Automobilhersteller Audi konsequent auf den R10. Der Nachfolger des Erfolgsboliden R8 wurde eigentlich vorrangig für die 24 Stunden von Le Mans entwickelt.

Der Sommer soll nach dem Willen des Automobilherstellers Audi vom neuen Aushängeschild R10 bestimmt werden. Der Bolide wird neben den berühmten 24 Stunden von Le Mans ab der zweiten Saisonhälfte auch werksseitig in der American Le Mans Series (Alms) starten. Das gab der Konzern am Samstag bekannt. Demnach wird Audi nach dem Alms-Saisonauftakt in Sebring am 18. März, der auch als Testlauf für Le Mans (17./18. Juni) gilt, ab dem fünften von zehn Rennen am 15. Juli in Salt Lake City mit dem R10 um Punkte kämpfen.

Bei den drei Alms-Rennen zwischen Sebring und Salt Lake City greift das Einsatzteam von Audi Sport North America noch einmal auf den bewährten Audi R8 zurück, der bei 77 Renneinsätzen 61 Siege feierte.

"Wir haben den Audi R10 in erster Linie für die 24 Stunden von Le Mans entwickelt, die wir als erster Automobilhersteller der Welt mit einem Diesel-Motor gewinnen möchten", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich: "Es war jedoch von Anfang an unser Ziel, den R10 auch in all jenen Rennserien einzusetzen, die rund um Le Mans entstanden sind. Die USA sind für Audi ein überaus wichtiger Markt, in dem das Thema Diesel gerade aktuell wird."

© SID

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