Motorsport
Alonso: „Michael großer WM-Rivale“

Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso sprach nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Sam Marino in Imola mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) über die weitere Saison.

dpa IMOLA. Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso sprach nach seinem zweiten Platz beim Großen Preis von Sam Marino in Imola mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) über die weitere Saison.

dpa: Wie bewerten Sie Ihren zweiten Platz beim Ferrari-Heimrennen in Imola?

Alonso: „Die acht Punkte sind perfekt für mich. Ich habe Kimi Räikkönen und meinen Teamkollegen Giancarlo Fisichella weiter distanziert, was auf die Weltmeisterschaft bezogen gut ist. Insgesamt war es ein perfektes Wochenende fürs Titelrennen.“

dpa: Ist Michael Schumacher nach seinem Sieg beim Großen Preis von San Marino nun Ihr größter WM-Rivale?

Alonso: „Michael ist sicher ein großer WM-Rivale, aber nicht der einzige. Die beiden Mclaren-Mercedes-Piloten Räikkönen und Juan Pablo Montoya liegen ebenfalls noch gut im Rennen. Und ich hoffe, dass natürlich auch Giancarlo noch eine Rolle spielt. Man wird erst nach den nächsten Grand Prix sehen, wie das Kräfteverhältnis wirklich ist.“

dpa: Haben Sie das Rennen schon beim Qualifikationstraining mit dem fünften Startplatz verloren?

Alonso: „Nein, wir haben eben auf diese Strategie gesetzt. Die ist nicht aufgegangen. Jetzt bin ich aber je zwei Mal Erster und Zweiter geworden. So lange es so gut läuft, muss ich mir keine Sorgen machen. Imola war noch nie ein guter Kurs für uns. Ich bin zuversichtlich für die nächsten Rennen.“

dpa: Hatten Sie keine Chance, an Schumacher vorbeizuziehen, nachdem Sie rundenlang in seinem Windschatten gefahren sind?

Alonso: „Ich habe zwar nach dem ersten Boxenstopp schnell auf Michael aufgeschlossen, konnte ihn aber nicht überholen. Ich habe auf meine Chance gewartet, aber sie kam nicht. Michael machte keinen Fehler - und so war es unmöglich, ihn noch zu schnappen. Vielleicht kam auch mein zweiter Boxenstopp zu früh. Das hatten wir ursprünglich nicht so geplant.“

dpa: Was war in der 59. Runde passiert?

Alonso: „Ich bin in der Kurve Variante Alta zu weit rausgekommen. Danach wollte ich nichts mehr riskieren und nur noch die achte Punkte sichern.“

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