Motorsport DTM
Frentzen bleibt bis Donnerstag im Krankenhaus

Heinz-Harald Frentzen muss nach seinem schweren Unfall beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) am vergangenen Sonntag in Hockenheim mindestens noch bis Donnerstag im Krankenhaus bleiben.

Nach seinem schweren Unfall beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) am vergangenen Sonntag in Hockenheim wird der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen noch bis zum Donnerstag in der Genossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen bleiben. Dann erst wollen die Ärzte nach einer erneuten Computer-Tomografie über den Entlassungstermin entscheiden.

"Kopfschmerzen lassen nach"

Frentzen selbst betonte, dass er sich auf dem Weg der Besserung befinde. "Die Kopfschmerzen lassen nach. Wenn alles so weitergeht, denke ich, dass ich in den nächsten Tagen das Krankenhaus wieder verlassen darf", sagte der 38-jährige Mönchengladbacher.

Es bestehe auch kein Anlass zur Sorge, wie der behandelnde Arzt Professor Dr. Andreas Wentzensen mitteilte. Es gebe Gehirnblutungen, die lebensbedrohlich seien und solche, die sich wie ein normaler Bluterguss an einer ganz kleinen Stelle befinden würden, sagte Wentzensen: "Und genauso eine hat Heinz-Harald Frentzen gehabt."

Rätsel um Unfallursache gelöst

Das Rätsel um die Unfallursache ist inzwischen gelöst. "Die Datenaufzeichnungen haben keine besonderen Vorkommnisse an seinem Auto ergeben", sagte Opel-Pressesprecher Rene de Boer am Dienstag dem sid. Damit spricht vieles für einen Fahrfehler Frentzens, was Teamkollege Pierre Kafer (Burgbrohl) bestätigt: "Heinz-Harald ist genau vor mir gefahren, als er plötzlich auf die schmutzige Linie gekommen ist und die Kontrolle über das Auto verloren hat."

Opel-Werksfahrer Frentzen hatte bei seinem Crash ausgerechnet in der Opel-Kurve im Motodrom mittelschwere Prellungen im Bereich der linken Körperhälfte an der Schulter, am Arm und am Oberschenkel sowie eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Zum Unfallhergang konnte Frentzen nichts sagen. "Ich kann mich an nichts erinnern", meinte der Mönchengladbacher, der mit seinem Opel Vectra GTS V8 in der 30. von 36 Runden von der Piste gerutscht und seitlich in die Reifenstapel gekracht war.

Nach dem spektakulären Unfall war Frentzen sogar für ein paar Sekunden bewusstlos gewesen. Nach der Bergung wurde er zunächst in das Medical Center an der Rennstrecke und danach sofort mit einem Hubschrauber in die Klinik nach Ludwigshafen gebracht.

© SID

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