Motorsport DTM
Frentzen-Crash in Brands Hatch

Schrecksekunde für Heinz-Harald Frentzen beim Qualifiying zum 4. Saisonlauf der DTM im englischen Brands Hatch: Der Ex-Formel-1-Pilot schlug nach einem Fahrfehler in einen Reifenstapel ein, blieb dabei aber unverletzt.

Ein schwerer Unfall von Heinz-Harald Frentzen hat das Qualifying zum 4. Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) am Sonntag (13.00 Uhr/live in der ARD) in Brands Hatch/England überschattet.

Der 39-jährige Mönchengladbacher hatte in der Rechtskurve nach Start/Ziel die Kontrolle über seinen Abt-Audi A4 verloren und war anschließend nach mehreren Drehern im Kiesbett heftig in die Reifenstapel eingeschlagen. Frentzen konnte sein schwer beschädigtes Auto aber selbstständig verlassen und blieb unverletzt.

Auch sein früherer Kollege in der Königsklasse, der "fliegende Finne" Mika Häkkinen, kam nach einem Fahrfehler von der Strecke ab. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister flog anschließend mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse rückwärts in die Boxenmauer, blieb dabei aber ebenso ohne Blessuren.

Mit ihren zuvor bereits gefahrenen Zeiten konnten sich Frentzen und Häkkinen dennoch für den dritten bzw. achten Startplatz qualifizieren. Schneller als "HHF" (42,696 Sekunden) waren nur der siebenmalige Le-Mans-Gewinner Tom Kristensen in einem weiteren Abt-Audi A4 (42,406) sowie der britische Mercedes-Werksfahrer Jamie Green (42,654).

Jubiläum für Kristensen

Für Kristensen war es die zweite Pole Position in Folge und bei seinem 25. DTM-Start die vierte insgesamt. Der 38-jährige Däne hat auch in der Gesamtwertung die Nase vorn und liegt nach drei von zehn Läufen zwei Punkte (26:24) vor dem viermaligen DTM-Champion Bernd Schneider (St. Ingbert). Der Mercedes-Pilot fuhr hinter dem Schweden Mattias Ekström (Audi/42,699) und seinem Teamkollegen Bruno Spengler (Kanada/42,740) auf Startplatz sechs (42,771).

Den Zweikampf der beiden Damen entschied Mercedes-Pilotin Susie Stoddart für sich. Die Schottin war auf Platz 19 allerdings nur um 0,165 Sekunden schneller als Vanina Ickx (Belgien) im Audi A4. Wie eng es im Qualifying zuging, beweist die Tatsache, dass alle 20 Piloten innerhalb von weniger als einer Sekunde lagen.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%