Motorsport DTM
Frentzen schneller als die Polizei erlaubt

DTM-Pilot Heinz-Harald Frentzen aus Mönchengladbach ist der französischen Polizei in die Radarfalle getappt. Auf der Autobahn nahe Avignon wurde "HHF" mit Tempo 215 geblitzt, erlaubt waren lediglich 130km/h.

DTM-Pilot Heinz-Harald Frentzen macht Schlagzeilen abseits der Piste. Der Mönchengladbacher, früher in der Formel 1 am Start, war zum zweiten Mal innerhalb von nur zehn Wochen deutlich schneller als die Polizei erlaubt. Der Rennfahrer, der in dieser Saison für Audi in der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) startet, war auf dem Weg zu Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs von Magny-Cours auf der französischen Autobahn in der Nähe der Stadt Avignon in eine Radarfalle geraten. Der 39-Jährige wurde in seinem Audi A4 RS (70 000 Euro/420 PS) mit Tempo 215 "geblitzt", die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf französischen Autobahnen liegt bei 130 km/h.

700 Euro Strafe für Frentzen

Laut Audi-Pressesprecher Jürgen Pippig durfte Frentzen nach einer längeren Unterredung mit den Polizeibeamten, "die zum Glück absolute Motorsport-Freaks waren", seinen Führerschein behalten und weiterfahren. Vorher musste "HHF" aber 700 Euro Strafe zahlen. "Es tut mir wirklich Leid, ich ärgere mich sehr über mein Verhalten", meinte Frentzen. Da alle Flüge nach Magny-Cours ausgebucht waren, hatte sich der Rennfahrer dazu entschlossen, mit dem Auto nach Frankreich zu reisen. Pippig: "Er war spät dran und musste sich beeilen."

Frentzen war erst im März mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt worden. Damals war er mit 210 über die italienische Autobahn gerast und kam mit 356 Euro Geldstrafe davon.

© SID

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